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Geistlicher Impuls

An dieser Stelle finden Sie geistliche Texte von unserem Pfarrer Wernher Bien:

Möge der Geist mit dir sein

Als Gott die Welt rief ins Leben,
sah man den Geist drüber schweben:
Er schuf sie mit Gott im Verein.
Mög dir in recht vielen Dingen
seine Spuren zu finden gelingen.
Möge der Geist mit dir sein.

Patrona Bavariae

Gedenke, gütigste Jungfrau Maria,
von Ewigkeit ist es unerhört,
dass einer, der zu dir seine Zuflucht nahm,
der zu dir um Hilfe rief,
der um deine Fürsprache bat,
vor dir verlassen wurde.
 Von diesem Vertrauen beseelt, eile ich zu dir,
Jungfrau der Jungfrauen.
Mutter, zu dir komme ich, vor dir stehe ich seufzend als Sünder.
Verschmähe nicht meine Worte, du Mutter des Wortes,
sondern höre sie gnädig an und erhöre mich! 

Bernhard v. Clairvaux

 

Ostern 2024: Ins Paradies

Der Herr ist glorreich auferstanden,
das gibt uns Menschen neuen Mut:
Er löst auch uns aus allen Banden
und es wird alles wieder gut.

Gut wie am ersten Schöpfungstage,
als Gott mit seinem Werk begann
und alles noch, so geht die Sage,
verlief nach seinem schönen Plan.

Fasten hilft, das Richtige tun

Die Fastenzeit ruft uns auf zu Mäßigung und Verzicht. Das hilft uns, das Richtige zu tun. Ich will dies an einem historischen Beispiel erläutern: dem Disput von Valladolid 1550/51. Es ging dabei um die Behandlung der Indio-Sklaven in den spanischen Kolonien. Der Dominikaner Bartolomé de Las Casas forderte die Freilassung der Sklaven. Er schilderte das namenlose Leid, das er selbst erlebt hatte: Ganze Völker wurden weitgehend ausgerottet. Doch er konnte sich nicht durchsetzen: Die Misshandlung der Indianer durch die spanischen Eroberer wurde nicht gestoppt.

Seid wachsam

Seid wachsam, denn ihr wisst nicht, wann der Herr kommt (Mk 13, 35)

Dazu fordert uns Jesus auf im Evangelium vom ersten Adventsonntag. Für die ersten Christen hieß dies, dass sie damit gerechnet haben, dass der Herr bald wiederkommen würde und sie sich bemüht haben, allzeit bereit zu sein für sein Kommen und das Ende der Welt. Für uns kann es heißen, dass wir uns bemühen, nicht nur zu bestimmten Zeiten bereit zu sein.

Aufgehoben bei Gott

An Allerheiligen denken wir an unsere Verstorbenen, die bei Gott aufgehoben sind. Das Wort „aufheben“ kann man in dreifachem Sinn verstehen:

Klimafreundlich leben

Die große Aufgabe unserer Zeit ist es, dass wir lernen, klimafreundlich zu leben. Dazu gibt uns die christliche Botschaft wertvolle Impulse:

Die Erde ist kein Wegwerfprodukt, sondern Gottes wunderbare Schöpfung, uns anvertraut, damit wir sie nicht überlasten, sondern unserer Nachwelt möglichst unversehrt bewahren.

Totengedenken

An Allerheiligen denken wir an unsere Vorfahren, was sie erlebt, was sie uns hinterlassen haben. Sie haben den Wahnsinn des Krieges mitgemacht,

Loslassen

Noch heute werden in ländlichen Gebieten Indiens Affen mit einer sehr ausgeklügelten Methode gefangen. Dafür schneiden Inder in ein Ende einer Kokosnuss eine Öffnung, durch die ein Affe mit seiner Hand genau hineingreifen kann.

Licht in der Dunkelheit

Unsere Welt ist dunkler geworden durch den Krieg in Europa.

Einige Jahrzehnte lang sah es so aus, als würde sich unsere freiheitliche Gesellschaftsordnung überall auf der Welt durchsetzen, mit Gewaltenteilung, freier Meinungsäußerung, freier Presse, wo Regierungen miteinander reden statt gegeneinander Krieg zu führen.

Nun sehen wir:  Das Leitwort „Frieden schaffen ohne Waffen“ ist unrealistisch. Wir müssen massiv aufrüsten. Unsere Welt ist dunkler geworden.

Zum Erntedank-Fest

Was würde Jesus sagen zu Umweltverschmutzung, übermäßigem Ressourcenverbrauch und menschgemachten Klimawandel?

Ein Punkt, in dem wir von Jesus lernen können: Er geht aus von der Schöpfung: Er war immer draußen; seine Gleichnisse für die Nähe Gottes nimmt er im Wesentlichen aus der Natur, vom Wachsen der Saat.

Vom Geist leiten lassen

Alle, die sich vom Geist Gottes leiten lassen,
sind Kinder Gottes.
Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen,
sodass ihr immer noch Furcht haben müsstet,
sondern ihr habt den Geist der Kindschaft empfangen,
in dem wir rufen: Abba, Vater! (Röm 8,14)

Gedanken zum 4. Fastensonntag

In der Geschichte Israels war ganz schön was los.

Die beiden Bücher der Chronik erzählen aus der Geschichte Israels. Das 1. Buch der Chronik beginnt mit Geschlechter- und Familienlisten, den Anfang macht dabei Adam. Und das 2. Buch der Chronik endet mit dem Abschnitt, den wir heute gehört haben.
In diesen beiden Büchern geht es aber nicht um die genaue Historie, sondern um Geschehnisse und ihre theologische Deutung: Was will uns Gott damit sagen??

Tempelreinigung

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt? … Gottes Tempel ist heilig und der seid ihr. (1Kor 3, 16f)

Das Evangelium vom dritten Fastensonntag berichtet davon, dass Jesus den Tempel reinigt (Joh 2). So können wir fragen: Was würde Jesus in meinem Leben aufzuräumen haben?

Fasten – erst recht!

Nun haben wir eh schon so viele Einschränkungen, und dann sollen wir auch noch fasten? Ich würde sagen: Erst recht!

Jesus richtet uns auf

Jesus ging zu ihr, fasste sie an der Hand und richtete sie auf. (Mk 1, 31)

Jesus hat damals die Schwiegermutter des Petrus aufgerichtet. Er will auch uns aufrichten aus Sorgen, Niedergeschlagenheit, dem Kreisen um ungute Gedanken…
Wie kann das geschehen?

Unmittelbares Erleben

Jesus lehrte sie wie einer, der Vollmacht hat, nicht wie die Schriftgelehrten. (Mk 1,22)

Es nervt,

so ist oft die Stimmung angesichts immer noch mehr Beschränkungen.

Vielleicht kann uns da  ein Text der heiligen Teresa v. Avila gut tun,