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Zum Erntedank-Fest

Was würde Jesus sagen zu Umweltverschmutzung, übermäßigem Ressourcenverbrauch und menschgemachten Klimawandel?

Ein Punkt, in dem wir von Jesus lernen können: Er geht aus von der Schöpfung: Er war immer draußen; seine Gleichnisse für die Nähe Gottes nimmt er im Wesentlichen aus der Natur, vom Wachsen der Saat.

Wir gehen aus vom Wirtschaftswachstum: Zu Beginn der Corona-Krise ist die Wirtschaft geschrumpft, das war schlecht. Jetzt wächst sie wieder, das ist gut. Doch das Wirtschaftswachstum ist wie ein Krebsgeschwür: Es führt zu mehr Ressourcenverbrauch, den unsere Erde nicht vertragen kann.

Wir können uns kaum etwas anderes vorstellen: Schrumpfende Wirtschaft bedeutet Firmenpleiten, Arbeitslosigkeit, Menschen in Sorge um ihre Existenz.

Doch müssen wir dringend umdenken, neue Modelle entwickeln: Es muss möglich sein, dass unsere Gesellschaft die Grundbedürfnisse der Bürger befriedigt, ohne ständig mehr Ressourcen zu verbrauchen

Bei diesem Umdenken können wir Maß an Jesus nehmen und wie er von der Natur ausgehen:

"Seht euch die Vögel des Himmels an: Sie säen nicht, sie ernten nicht und sammeln keine Vorräte in Scheunen; euer himmlischer Vater ernährt sie… Lernt von den Lilien des Feldes, wie sie wachsen: Sie arbeiten nicht und spinnen nicht. 29Doch ich sage euch: Selbst Salomo war in all seiner Pracht nicht gekleidet wie eine von ihnen". (Mt 6,26-29)

Aus der Betrachtung der Schöpfung gewinnt Jesus eine Lebenshaltung, ein  sorgloses Gottvertrauen, ein heilsames Korrektiv gegen unser Streben, möglichst alles abzusichern und immer mehr zu haben.

"Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, 45damit ihr Kinder eures Vaters im Himmel werdet; denn er lässt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten und er lässt regnen über Gerechte und Ungerechte". (Mt 5, 44f)

Hier sehen wir aus der Betrachtung der Schöpfung direkt, wie Gott ist und wie auch wir sein sollten: Nämlich gütig zu allen.

So sind wir aufgefordert, die Natur-Verbundenheit zu leben, wie sie uns Jesus vorgelebt hat, wie sie uns in dieser wunderbaren Gegend leicht fallen sollte.

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