Kirchenführung Ulrichshögl
Unser Kirchenpfleger, Josef Huber, hat in Zusammenarbeit mit dem Kath. Bildungswerk BGL diesen Kirchenführer erstellt. (Bitte auf "Weiterlesen" klicken)
Er ist auf unserer Homepage dauerhaft zu finden unter Kirchen / Pfarrei S. Laurentius Ainring
PGR-Wahlen in der Pfarrei „Mariä Himmelfahrt“
Für acht Sitze gibt es insgesamt 10 Kandidaten
346 Berechtigte ab dem 14. Lebensjahr, machten von ihrem Wahlrecht Gebrauch und haben acht Kandidaten in den Pfarrgemeinderat der Pfarrei „Mariä Himmelfahrt“ gewählt. Nach der Premiere vor vier Jahren war auch diesmal wieder eine Onlinewahl, mittels Zugangscode möglich und 220 Katholiken machten davon Gebrauch. Briefwähler waren es 43 und den Urnengang vollzogen 83 Gläubige. Die Wahlbeteiligung lag bei 14,67 Prozent (2022 waren es 12,05 Prozent).
Asche als Zeichen der Vergänglichkeit
Gottesdienst mit Pfr. i. R. Peter Albers in der Marienkirche
Beim gut besuchten Abendgottesdienst am Aschermittwoch in der Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Feldkirchen erfolgte Das Aschenkreuz für die Gläubigen nach der heiligen Kommunion. Pfarrer in Ruhe Peter Albers und Wortgottesfeierleiterin Regina Galler taten dies bei jedem Einzelnen vor dem Volksaltar. Namentlich dankte der Zelebrant Rosa Galler, welche die Lieder anstimmte, da es diesmal keine Orgelbegleitung gab.
Aschermittwoch
An diesem beginnt die vierzig tägige Fastenzeit vor Ostern. Seit Ende des 11. Jahrhunderts werden die Katholiken an diesem Tag in den Gottesdiensten mit einem Aschenkreuz bezeichnet. Die aus geweihten Palmzweigen des Vorjahres gewonnene Asche gilt als äußeres Zeichen für Trauer und Buße. Das Aschenkreuz symbolisiert den Beginn der Bußzeit und zugleich die Hoffnung der Christen auf die Auferstehung. Seit dem fünften Jahrhundert rückte während der Vorbereitungszeit auf Ostern das Fasten in den Mittelpunkt. Da an den Sonntagen nicht gefastet wird, und sie darum nicht als Fastentage zählen, begann die Fastenzeit etwa vom sechsten oder siebten Jahrhundert an nicht einem Sonntag, sondern an einem Mittwoch, dem Aschermittwoch, so dass es vierzig Fasttage bis Ostern sind. Die deutschen -Bischöfe sehen den Sinn der Fastenzeit darin, sich selbst und seinen Lebensstil so zu ändern, dass durch Besinnung und Gebet, heilsamen Verzicht und neue Sorge füreinander Christus wieder mehr Raum im Leben gewinnen könne. Der Aschermittwoch ist neben dem Karfreitag der einzige Tag, der in der katholischen Kirche als strenger Fastentag gilt.
Während des Einzugs von Pfarrer i. R Peter Albers zusammen mit den Ministranten sang die zahlreich gekommene Gemeinde zur Eröffnung das Lied „Bekehre uns, vergib die Sünde“. Der Zelebrant erklärte, man habe zum Gottesdienst keine Orgel und dankte Rosa Galler für das Anstimmen der Lieder. Da einige Mitglieder vom Kirchenchor Feldkirchen-Mitterfelden unter den Gläubigen waren, ging es mit dem Gesang ganz gut. Die für eine erkrankte Kollegin eingesprungene Regina Galler las aus dem alttestamentliche Buch Joël. Darin ruft der Prophet zu einer wirklichen Bekehrung:, einer Hinwendung des ganzen Menschen zum barmherzigen Gott auf.
Das Matthäus-Evangelium verkündete der Seelsorger und handelte von Gerechtigkeit, wie Jesus sie versteht. Almosengeben, Beten und Fasten wurden als Äußerungen der Grundhaltungen der Menschen thematisiert. Pfarrer i. R. Peter Albers hielt eine kurze Ansprache und erklärte, dass beim Aschauflegen zwei verschiedene Sätze gesprochen werden können, zum einen „Bedenke Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst“ oder „Bekehrt euch und glaubt an das Evangelium“. Er appellierte, das Herz für Gott zu öffnen, dann könne man es auch für andere öffnen. Nach Wandlung, Vaterunser und Kommunionsempfang sangen die Gläubigen „O Herr, nimm unsere Schuld mit der wir uns belasten“.
Es folgte der angekündigte Ascheritus. Der Vorsteher des Gottesdienstes sprach ein Segensgebet und besprengte danach die Asche mit Weihwasser. Die Gläubigen stellten sich in Zweierreihen auf und jedem einzeln, ob Jung oder Alt wurde von Pfarrer i.R. Peter Albers sowie Wortgottesfeierleiterin Regina Galler ein Aschenkreuz auf die Stirn gezeichnet und dazu ein entsprechender Satz gesagt. Mit dem Aschenkreuz, welches sich die Christen auf die Stirn zeichnen ließen, bekunden diese ihre Bereitschaft zur Umkehr und zu einem Neubeginn. Den Ascheritus eröffnete der Geistliche mit einem Segensgebet und besprengte danach die Asche, welche aus den verbrannten Palmkätzchen des Palmsonntags des letzten Jahres stammte, mit Weihwasser. Anschließend bat Albers die Gläubigen nach vorne vor den Volksaltar zu kommen. Er und Wortgottesdienstfeierleiterin Regina Galler begannen dann mit dem Bekreuzigen der Stirn der Christen mit Asche als Symbol der Buße und Reinigung. Nach Abschluss dieser Zeremonie erteilte der Zelebrant den priesterlichen Segen.
Am 1. Fastensonntag, bot Pfarrer Wernher Bien den Gläubigen an, welche am Aschermittwoch noch nicht das Aschekreuz empfangen haben, die Stirn damit zu zeichnen. Er segnete die Asche und ein Großteil der Kirchgänger ließ sich mit Asche bekreuzigen oder den Kopf beträufeln.
Andreas Pils







Organist Johann Stehböck verabschiedet
Mariä Lichtmess: Kerzen gesegnet und Blasius-Segen gespendet
Es war einmal, da gehörten kirchliche Fest und das Leben der Menschen noch ganz eng zusammen, so galt der heute weithin vergessene Feiertag Mariä Lichtmess (bis 1912) einst nicht allein der Gottesmutter und der Kerzenweihe, sondern war Bauern und Dienstboten zugleich einer der wichtigsten Termin des Jahre: Zahltag, Gelegenheit zum Stellenwechsel. Obwohl Lichtmess und der Blasiustag liturgisch unterschiedlich sind, ist es üblich im Gottesdienst zu Mariä Lichtmess die Kerzenweihe zu vollziehen und auch den Blasius-Segen zum Schutz vor Halskrankheiten zu spenden.
Geistlicher Impuls
Fastenhirtenbrief
Der Mensch: Ebenbild Gottes und Staub
Wort zu Beginn der Österlichen Bußzeit 2026
Liebe Schwestern und Brüder,
am Anfang war eine Katastrophe: Im Jahre 587 vor Christus wurde in Jerusalem der Tempel zerstört, das Land besetzt und ein Großteil der Bevölkerung nach Babylon verschleppt. Das war eine humanitäre Katastrophe und eine Katastrophe des Glaubens. Wie konnte das geschehen? Warum hat Gott das zugelassen? Wie können die Menschen wieder Hoffnung finden?
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