Hoffnung schöpfen aus der Auferstehung
Kirchenchor singt Schubert und Rheinberger in der Mairenkirche
Die Auferstehung Jesu und die damit verbundene zentrale Hoffnung und Zuversicht des christlichen Glaubens auf das Leben nach dem Tod standen im Mittelpunkt des Festgottesdienstes am Ostermontag in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt Feldkirchen. Musikalisch ausdrucksstark getragen war dieser Gottesdienst vom Katholischen Kirchenchor Feldkirchen-Mitterfelden, seinen Solisten und mit einer kleinen Orchesterbesetzung unter der Gesamtleitung von Prof. Ralf Halk. Zur Aufführung kamen die Lichtenthaler Messe Nr. 2 von Franz Schubert und die sechsstimmige Mottete „Angelus Domini” von Josef Gabriel Rheinberger.
Festliche Auferstehungsfeier in der Marienkirche
Drei Gottesdienste an den Osterfeiertagen in der Pfarrei Mariä Himmelfahrt
Unter großer Beteiligung feierten die Gläubigen der Pfarrei Mariä Himmelfahrt das älteste und höchste Fest im christlichen Kalender: Ostern. Vorausgegangen waren der Einzug in Jerusalem am Palmsonntag, dem Letzten Abendmahl am Gründonnerstag und dem Kreuzestod am Karfreitag. Höhepunkt war die Auferstehungsfeier in der Osternacht, mit dem Sieg des Lebens. Kirchenmusikalisch bot am Ostermontag die Aufführung mit der Lichtenthaler Messe Nr. 2 und dem Angelus von J.G. Rheinberger in der Marienkirche eine Bereicherung.
Sieg des Lebens über den Tod
Osternacht in der Pfarrkirche St. Laurentius
Ainring. Die Feier der Osternacht mit Lichtfeier, Taufversprechen, dem Auferstehungsamt und letztlich mit der Speisensegnung fand in der Pfarrkirche St. Laurentius bereits am Vorabend des Ostersonntags um 21 Uhr statt. Für Gläubige ist die Nacht zum Ostersonntag nicht nur das Gedenken an den Schmerz des sterbenden Jesus, sondern auch der Weg zum höchsten göttlichen Wunder, der Wiederauferstehung des Messias. Die Farbe der Osternacht ist weiß, dessen Bedeutung für absolute Reinheit steht.
Geklapper statt Glockenklang
Karfreitag auf dem Ulrichshögl – Heiliges Grab
Seit dem Jahr 1407 wird das besonders im Rupertiwinkel bekannte Heilige Grab auf dem Bergsporn des Ulrichshögls unter der reger Beteiligung der dortigen Bewohner in der Kirche aufgebaut. In den Kartagen ist es das Ziel zahlreicher Pilger. Zu den Gebetszeiten liefen die Kinder mit den Ratschen um die Kirche statt dem Dreiviertel- und Zammläuten. Mit den Karfreitag erreicht die Karwoche ihren Höhepunkt. Der Tag begann um 9 Uhr mit Aussetzung des Allerheiligsten, dem eine halbe Stunde später ein Rosenkranzgebet folgte. Zu Kreuzwegandacht um 12 Uhr füllte sich die Filialkirche St. Ulrich schnell, da wieder der Karfreitagschor unter der Leitung von Kathrin Hofhans sang. Diakon Josef Enzinger und Mesnerin Angela Brüderl beteten abwechselnd den Kreuzweg.
Es kamen viele Leute auf den Ulrichshögl, zum Teil wanderten sie den Kreuzweg hinauf, es gab auch die Fastenbrezen, die der Ainringer Bäcker seit Generationen am diesen Tag bäckt. Die Feier vom Leiden und Sterben Christi begann mit dessen Todesstunde. Karfreitagsgottesdienst begann in Stille. Die Liturgie leitete Gemeindereferentin Birgit Weber. Vor 18 Uhr begaben sich viele Gläubige ab Ainring auf den Kreuzweg.An den Kreuzwegstationen sang der Voglauer Dreigesang passende Lieder legte auch jeweils das Kreuz nieder. Mit Pfarrer Wernher Bien begann um 19 Uhr die Andacht vor dem Hl. Grab mit dem die Einsetzung des Allerheiligsten folgte.Auch am Karsamstag war noch Möglichkeit zur Anbetung von 9 bis 15 Uhr, danach stand das Abbauteam schon wieder bereit.
Text Andreas Pils / Foto Karl Helminger
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