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Gedichte

An dieser Stelle finden Sie Gedichte von unserem Pfarrer Wernher Bien, die er zu den unterschiedlichen Anlässen geschrieben hat.

Der Herr ist glorreich auferstanden,
das gibt uns Menschen neuen Mut:
Er löst auch uns aus allen Banden
und es wird alles wieder gut.

Gut wie am ersten Schöpfungstage,
als Gott mit seinem Werk begann
und alles noch, so geht die Sage,
verlief nach seinem schönen Plan.

Wisst ihr noch, wie’s damals war,
als es sollte Weihnacht werden
und der Unsern große Schar
plötzlich sichtbar ward auf Erden.

Glanz erfüllte da die Nacht,
schien auf alle, die da waren,
von des Höchsten Thrones Pracht
und sie fürchteten Gefahren.

Wir beten: „Komm, Heiliger Geist
zu uns herab auf Erden!“
Doch fragen wir uns, was das heißt:
Vom Geist erfüllt zu werden?

Schutzfrau unsres Landes Bayern,
freudig rufen wir dich an.
Das ist wohl ein Grund zum Feiern:
Wir sind hier so gut daran!

Hilf uns, dankbar uns zu freuen
hier an unserm schönen Land,
das der Frühling stets von neuem
setzt so farbenfroh in Stand.

Jes 62: Dein Land wird mit ihm vermählt

Als die Weihnacht kam heran,
wie erbebte da die Erde,
denn sie sah den Schöpfer nahn,
dass er ihr vermählet werde!

Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen (Lk 12)

Lasst uns mit Ausdauer in dem Wettkampf laufen (Hebr 12)

Feuer möchte Jesus bringen,
Feuer der Begeisterung:
nicht zu lahmen, sondern springen
voll Elan und frischem Schwung.

Geist, komm herbei von den vier Winden!
Hauch diese Erschlagenen an, damit sie leben! (Ez 37,10)

Als das Volk in Babylon
mutlos war und fern von Hause,
sprach der Prophet in Vision
machtvoll von des Geists Gebrause.

Wenn sich allseits Leben regt,
Frühling wird in allen Landen,
feiern wir erfreut bewegt:
Jesus Christ ist auferstanden!

So viel Böses weit und breit:
Gräueltaten, schlimme Kriege,
auch bei uns so mancher Streit:
Nur der Böse hat hier Siege.

Immer schon ward Bös' getan;
Jesus traf es da vor allen.
Wie ein heftiger Orkan
ist’s über ihn hergefallen.

Freundschaft mit Jesus

Jesus, du willst bei uns sein,
jeder ist dir wert und teuer,
kommst in unsre Welt hinein,
dass sich der Kontakt erneuer.

Danken wir für unsern Glauben:
Er gibt Halt, lässt uns bestehn,
hilft auch, dass wir uns erlauben,
Gottes Macht am Werk zu sehn.

Nun wird die Kirche in dem Feld
fünfhundert Jahre alt.
Seitdem sind Menschen ungezählt
voll Hoffnung her gewallt.

Im Marienmonat Maien,
wenn die Sonne kräftig scheint,
sind wir gerne draußt im Freien,
weil‘s die Welt gut mit uns meint.

An dem schönen Osterfest,
wenn den Blick zu Gott wir heben
sehn wir, wie er’s aufblühn lässt:
Alle Welt kommt nun zum Leben.
Leben regt sich wunderbar
überall: Halleluja.

Ihr lieben Leute, hört’s mi o
der Jesus hat was für mi do!
Des is amol a guada Mo,
der was am jeden helfen ko!

Hört nur, was sind das für Klänge
in der tiefen, dunklen Nacht?
Klingt wie himmlische Gesänge,
die zum Lobpreis aufgewacht.

Grabesstille wochenlang.
Allenthalben muss man spüren:
Statt des Lebens Überschwang
heißt es nun, sich reduzieren.

Als Gottes Sohn erscheinen sollt,
wie freute sich der Himmel!
Die Sterne funkelten wie Gold;
es gab ein groß Gewimmel.

Schneebergler, seit hundert Jahren
gibt es euch schon als Verein.
Ruhige Zeiten, Kriegsgefahren:
Immer brachtet ihr euch ein.

An Pfingsten kam’s wie Sturmes Braus,
erfüllte das Gebäude.
Sie gingen aus sich selbst heraus
und strahlten weit vor Freude.

Heut schließt er wieder auf die Tür
zum schönen Paradeis.

Ach, wie schön war es im Paradiese,
als die Schöpfung frisch entstanden war,
Tier und Menschen friedlich auf der Wiese,
alles war so freundlich und so klar.

Die Berufung des Petrus (Lk 5)

Ich sag’s euch, Leut: Die Fischerei -
was habn wir uns geschunden!
Wann d’Sunn aufgeht is scho vorbei:
Dann san de Fisch verschwunden.

O Maria, heut am Feste
sehn wir dich mit Freuden an,
sehn das Schönste, sehn das Beste,
was der Mensch betrachten kann.

Fair zu sein bedarf es wenig,
es genügt ein offner Sinn:
Dass der Produzent ist König,
der braucht auch seinen Gewinn.

Im Marienmonat Maien,
wenn die Sonne kräftig scheint,
sind wir immer gern im Freien,
weil‘s die Welt gut mit uns meint.

Wenn der Herbst das Land erfasst
und die Tage kürzer werden
löst sich manches Blatt vom Ast,
sinkt so sanft herab zur Erden.

Gott hat es uns in Bayern leicht gemacht (Benedikt XVI)

Ein Spruch Ganghofers ist allen,
die hier leben wohlbekannt:
wen Gott lieb hat, lässt er fallen
in dies wunderbare Land.

Mächtig weht der Wind durchs Land,
unbändig, nicht aufzuhalten,
gleichsam uns von Gott gesandt,
von den herrschenden Gewalten.
Spiritus er darum heißt,
Pneuma, Ruach, Heil‘ ger Geist.

Der Chor, der gute Jugendchor
darf sich heut herzlich freuen:
Zehn Jahre singt ihr jetzt schon vor;
wohl keiner tat’s bereuen.

Erntedank lädt ein zum Danken
für ein segensreiches Jahr:
Scheint der Euro auch zu wanken,
viel genug doch fruchtbar war.

Sei stark! Hab deine Stärken gern!
Trau dich, sie zu entfalten.
Du hast gewiss vom höchsten Herrn
so manch Talent erhalten.

90 Jahre Edelweiß,
drum sand heut so vui Leut kemma:
Ja, da lohnt sich schon die Reis,
an der Freud Anteil zu nehma.

Heute am Fest freun wir uns schon,
durch unser Dorf zu gehen:
Wir ziehen heut in Prozession,
da gibt es was zu sehen:

Am Pfingsttag damals war ein Sturm:
Der Geist tut solche Sachen!
Und alle zwölf Apostel-Buam
hab’n g’redt in ganz vui Sprachen.

Sei uns willkommen, Jesu Christ,
die Türen stehn dir offen,
da heut dein großer Einzug ist:
Du bist’s, auf den wir hoffen.

Der Herr segne dich und behüte dich.
Der Herr lasse sein Angesicht über dich leuchten
und sei dir gnädig.
Der Herr wende sein Angesicht dir zu
und schenke dir Frieden. (Num 6,22-27)

Als die große, heil’ge Nacht
kam herab auf unsre Erde,
als die Hirten auf der Wacht
saßen dort bei ihrer Herde,

Anlässlich der 60-Jahr-Feier des FC Hammerau am 15.7.2011

Gott helf euch zu fairen Spielen,
Spiele ohne Aggression;
wenn auch viele Tore fielen:
Mit Fairness, da packt man’s schon.

Hundertfünfundzwanzig Jahr,
das ist mal ein Grund zum Feiern.
Und so sind’s jetzt alle da:
So läuft das bei uns in Bayern.

Wer meine Worte hört und danach handelt, ist wie ein kluger Mann, der sein Haus auf Fels baute.

Ihr lieben Leut, zur Faschingszeit
gibt’s als Predigt einen Reim.
Weil so ein Reim macht oft mehr Freud
- ohne Freud könnt’ma glei dahoam bleibn.

Dass Sie gern an andre denken,
oftmals, was zu tun ist, sehn
und viel Zeit und Einsatz schenken:
Dafür herzlich Dankeschön!

Sieh doch, wie die Flocken fallen,
hell und zärtlich übers Land,
bringen weiße Pracht uns allen:
Das schenkt uns des Höchsten Hand.

Freut euch im Herrn zu jeder Zeit! (Phil 4)

Heute gibt’s was zu erleben,
da lohnt sich das Kommen schon;
das wird’s hier nicht sehr oft geben:
Heut ist Installation.

Festlich heut geschmückt ist der Altar
und umgeben von den guten Gaben,
die wir durch ein segensreiches Jahr
von der Mutter Erd‘ empfangen haben.

Schon seit vielen hundert Jahren
wird Maria hier verehrt,
die zum Himmel aufgefahren
und von droben uns erhört.