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Sternsinger im Pfarrzentrum St. Severin ausgesandt

43 Kinder und Jugendliche mit „Kamelen“ unterwegs von Haus zu Haus

In einem Aussendungsgottesdienst, im Pfarrzentrum St. Severin in Mitterfelden, gehalten von Pfarrer Wernher Bien und musikalisch begleitet durch Kristian Aleksic an der Orgel, wurden 43 Sternsinger ausgesandt. Heuer steht die Sternsingeraktion unter dem Thema „Gemeinsam für unsere Erde – in Amazonien und weltweit“ dazu gab es Informationen. Der Geistliche segnete das Wasser und weitere Utensilien und schließlich die „Majestäten“. Mit ihrem prächtigen Gewändern, Den kreativen Kopfbedeckungen wie goldene Kronen und kunstvoll gewundene Turbane, hoffen  die „Hl. Drei Könige“ auf ihren Gang durch die Orte der Pfarrei Mariä Himmelfahrt auf offene Türen, Herzen und Hände.

Vor Beginn  des Wortgottesdienstes hatte es noch leicht geregnet und Pfarrer Bien fragte die Sternsinger, ob sie regensicher sind und einen Schirm dabeihaben. Die Feier eröffneten die mehrheitlich junge Gemeinde mit dem Lied „Die Heil’gen Drei König mit ihrigem Stern“. Im Vorfeld hatte der Priester den Sternsingerfilm von Willi Weitzel über Amazonien angesehen Ausschnitte daraus wollte er zeigen, jedoch war der Beamer nicht auffindbar und so erzählte Bien über den Inhalt des Films und dem Zusammenhang der Sternsingeraktion mit dem Klimawandel. Der fernsehbekannte Weitzel weilte in Amazonien und wie schon die vergangenen Jahre berichtete dieser über das Motto der aktuellen Sternsingeraktion.

In Amazonien, vor allem in Brasilien bindet der Regenwald CO2 . In Südamerika gibt es eine Organisation, die von den Sternsingern unterstützt wird, nämlich „Fucai“. Diese hilft den eingeborenen Stämmen zum einen, ihr eignen Traditionen zu leben, weil sie es gewohnt waren naturverbunden zu leben. Früher haben sie ein Stück Wald abgebrannt und dort angebaut. Das war damals die übliche Landwirtschaft, wie sie in Südamerika betrieben wurde. Auf der Fläche konnte zwei bis drei Jahre bearbeitet werden und dann war es Brachland. Heute erfolgen zwischen den Bäumen Anpflanzungen. Die Fucai-Organisation hilft Eingebornen auf diese Weise nicht mehr abzubrennen. „Brandrodung ist das Schlimmste, das der ganze Baum CO2 freisetzt. Darum ist die Unterstützung eine schöne Sache für den Klimaschutz. Die Sternsingeraktion hilft den Menschen zu leben, wie sie es gewohnt sind. Sie versuchen umweltverträglich zu leben, mehr wie sie es früher gewohnt waren

Nach der Ansprache wurden drei Strophen Stern über Bethlehem“ gesungen. Vier Sternsinger lasen die Fürbitten und anschließend beteten alle gemeinsam das Vaterunser. Vor dem Bottich mit Wasser stehend, sprach Pfarrer Bien das Segensgebet und gab Salz in das Wasser und besprengte hernach die benötigen Utensilien für die Sternsinger nämlich Weihrauch, Kreide, Kohle, Segensaufkleber. Schließlich segnete der Seelsorger die Sternsinger und „Kamele“ (Begleiter der Hl. Drei Könige) und abschließend sangen alle „O du fröhliche“.

Einige Tage sind die die Sternsinger unterwegs und bringen  den Segen Jesu Christi und kennzeichnen die Türen der von ihnen besuchten Häuser und Wohnungen „20+C+M+B+24“ (Christus Manisonem Benedicat).

Andreas Pils

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