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47 Jugendliche gefirmt

Dekan Klein spendet das Sakrament in der Marienkirche

In der Pfarrei Mariä Himmelfahrt kehrte man zu einem zweijährigen Zyklus bei der Firmung zurück. Im Jahr 2020 erfolgte zuletzt die Firmung aufgeteilt in kleinen Gruppen an drei Tagen. Heuer nun nach der Lockerung hinsichtlich Corona, kam Dekan Martin Klein aus Teisendorf und firmte 47 Jugendliche in der der Marienkirche. Der große Festtag wurde vom Chor „Z’ammKlang“ musikalisch gestaltet.

Die halbjährige Firmvorbereitung von 49 Buben und Mädchen startete mit zwei Terminen, wo jeweils ein Heilige Messe mit einer längeren Predigt zum Alphathema des Abends gehalten wurde. Verschiedene Referenten begleiteten die jeweiligen Treffen mit unterschiedlichen Themen wie zum Beispiel „Wer ist Jesus?“ oder „Wie wirkt der Heilige Geist?“. Nach den Vorträgen setzte man sich in Austauschgruppen zusammen und erörterte das Gehörte. Firmgruppen haben weiters soziale Projekte durchgeführt, wie etwa Rosenverkauf oder Kontakt mit Bewohnern der Lebenshilfe aufgenommen. Zuletzt fuhr man mit der Bahn nach Salzburg und besuchte die Ausstellung „Bibelwelt“. Zwei Bewerber wurden nun in Kroatien gefirmt.

Eröffnung

Zum Einzug des Altardienstes sang der Chor „Z’ammKlang das Lied „You raise me up“ unter der Leitung von Ute Schidlowski und am Piano Kristian Aleksic. Pfarrer Wernher Bien begrüßte die Pfarrangehörigen und Dekan Klein und empfahl eine Maske zu tragen. Anschießend bat er Pfarrer Martin Klein das Sakrament der Firmung zu spenden. Der Geistliche freute sich wieder in Feldkirchen sein zu dürfen, wo er bei der Beerdigung von Pfarrer Anton Parzinger, der im Pfarrverband Teisendorf ganz fleißig mitgeholfen habe, und war auch den Kapiteljahrtag feierte man in der Marienkirche. Für die Filmlinge sei es ein ganz besonderer Tag. Es komme gar nicht alle Tage vor, dass gefirmt werde und ein Dekan firmen dürfe. Dazu brauche es die Vollmacht des Kardinals und die Dekane im Bistum übernehmen dies gerne. „Mit dem Heiligen Geist ist das so eine Sache, manche bezeichnen ihn üblich als Taube, manche aber auch als starken Vater“, so Klein der darin einen Mutmacher sieht und dazu einige Beispiele nannte. Firmhelferin Angelika Grießer las aus den 1. Buch Samuel, dies handelte vom dreimaligen Ruf Gottes an Samuel, den dieser bis dahin nicht einordnen konnte.

Das Markus-Evangelium verkündete Pfarrer Bien mit dem Inhalt vom Auftritt Johannes dem Täufer in der Wüste, der als Prophet die Endzeit verkündete, und über Jesus sagte, dieser sei bedeutender  als er selbst. Der Himmel öffnete sich und der Geist kam wie eine Taube herab und die Stimme aus dem Himmel sprach: „Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden.“

Ansprache

Dekan Martin Klein unterteilte seine Predigt in das Motto in „Ich bin da“, wie etwa beim Militär, wo der Hauptmann einen Namen ruft und der Gerufen sich bemerkbar macht und schreit: „hier“ (ich bin da). Als gefirmter Christ zu leben, heiße bereit zu sein: „Ich bin da, wenn du mich rufst“. Der zweite Teil lautete „Ich bin da für etwas oder jemand. Man habe viele Fähigkeiten und Talente bekommen, diese seien nicht nur dafür geeignet, Geld zu verdienen, sondern man könne sich auch unentgeltlich für andre einsetzen. Die Gesellschaft lebe davon, dass Menschen ihre Fähigkeiten in der Kirche, im Verein, im sozialen Engagement, wie etwa bei der Feuerwehr einsetze. Es gebe auch Fragen: „Was bringt mir das?“. Man könne auf sich selber schauen und in der Freizeit Spaß und Action haben. „Der Heilige Geist ist da anderer Meinung, er möchte, dass du nach dem Motto lebst: ‚Ich bin da für den, der mich jetzt gerade braucht‘ und auch der Heilige Geist kann dir nicht im Voraus  sagen, was es dir bringen wird“, so Pfarrer Klein. Im dritten Teil des Mottos ging es um etwas zu bejahen, auch wenn andere nein sagen; still sein, wenn andere Schimpfen, jammern und protestieren oder die Stimme erheben, wenn jemanden Unrecht getan werde. Dafür sein bedeute auch, offen für Neues zu sein. Gott habe seinen Geist nicht in die Welt gesandt, damit alles so bleibe, wie es ist. Vielmehr möchte sein Geist den Menschen Mut machen, immer wieder Neues zu wagen, auch Wege zu gehen, die noch keiner davor gegangen ist. „Euch liebe Firmlinge, stehen  viele Wege offen. Für manchen Weg, den du gehen darfst, wirst du diesen Mutmachergeist dringend brauchen. Und daher bitten wir Gott jetzt, dass er euch das Herz öffnet für diesen Geist besonders wichtig ist es, dass du ein positiv denkender Mensch wirst, ein Mensch, der sich getraut, wenn es sein muss auch gegen den Strom zu schwimmen und dafür zu sein, wo aller anderen dagegen schreien. Genau dafür bekommst du heute die Zusage, dass Gott allzeit da ist: Für dich und mit dir und in dir“, sagte Dekan Klein in seiner frohen, mutmachenden und glaubensstarken Ansprache abschließend.

Nach dem gemeinsam gesungenen Lied „Komm, Heil’ger Geist“ erneuerte die Firmlinge im Stehen das Taufbekenntnis, in dem sie entsprechend „Ich wiedersage!“ – „Ich glaube!“ antworteten. Im Anschluss beteten alle gemeinsam das Glaubensbekenntnis.

Zunächst knieten alle Gottesdienstteilnehmer zur Stille nieder  und Dekan Pfarrer Klein betete hernach um die Sendung des Heiligen Geistes. Von den jeweiligen Firmhelfern nannte jede Person die Namen der Firmlinge die anschließende einzeln zusammen mit ihren Paten vor den Firmspender traten, ihren Vornamen sagten und die Worte hörten „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist“ dabei zeichnete er ein Kreuz mit geweihtem Chrisam-Öl auf die Stirn. Am Schluss sprach er jeweils den Friedensgruß. Firmhelferinnen übergaben an die Gefirmten eine Bibel als Geschenk der Pfarrei. Im weiteren Verlauf der Eucharistiefeier trugen mehrere Firmlinge die Fürbitten vor.

Während der Kommunionspendung sang der Chor mit den schönen Stimmen „Precious Lord, the Majesty“. Zum Ende des Firmgottesdienstes dankte Pfarrer Wernher Bien allen die mit dazu beigetragen haben, dass es ein so schöner festliche Gottesdienst werden konnte. Dabei hob den Chor Z’ammKlang, die Filmhelfer und Dekan Klein hervor, der so lebendig die Firmung zelebriert habe. Der Firmspender wünschte den Firmlingen, Paten, Eltern und Verwandten ein ganz tolles Fest nach der Firmung. Zum Auszug sang der Chor voller Elan „Praise his Holy Name“. Danach formierten sie die Firmlinge zum Gruppenfoto.

Andreas Pils

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Alle Bilder: https://mega.nz/folder/PdgQhDKT#_Ekg3KxjpYTc4_5F563AXg

 

 

 

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