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Kinder-Karfreitags-Liturgie

Kinder gedachten dem Leiden und Sterben von Jesus Christus

Nachdem es im kirchlichen Leben keine Maskenpflicht mehr gibt, konnte sich Gemeindereferentin Birgt Weber über rund 60 Kinder und Eltern zur Karfreitags-Liturgie im Pfarrzentrum „St. Severin“ am Vormittag freuen. Einige Stationen der Geschichte von damals in Jerusalem wurden im Gottesdienst betrachtet. Eine Mutter und ein Vater lasen Evangeliums-Texte und die Kinder waren eingebunden beim Legen von Materialen auf Tücher, darüber hinaus sprachen sie die Fürbitten.

Die Seelsorgerin freute sich über das zahlreiche Kommen und erklärte, man wolle die Leidensgeschichte nachvollziehen. „Wir haben die wichtigsten Tage des Jahres, angefangen vom gestrigen Gründonnerstag, dann Karfreitag und Ostersonntag. Die Auferstehung von den toten ist das höchste Fest was wir Christen haben und uns in der Fastenzeit schon ein bisschen darauf vorbereitet. Heute haben wir den Karfreitag, das Leiden und Sterben von Jesus mit der ganzen Vorgeschichte.

Das erste Gebet lautete. „Gott, heute denken wir daran, dass Dein Sohn Jesus am Kreuz gestorben ist. Menschen haben das getan, sie wollten, dass er aufhört, von Dir zu erzählen und Kranke zu heilen. Du aber, Gott, hast die Menschen trotzdem nicht verlassen. Du hast es so gemacht, dass durch den Tod von Jesus alles gut geworden ist. Das ist schwierig, wir können es fast nicht verstehen. Hilf uns dabei. Amen.“ Im Evangelium wurde darüber berichtet, was damals in Jerusalem passierte. Einge dieser Geschehnisse wurden in Stationen erklärt und auch Kinder dazu befragt. Symbolische Gegenstände legten die Mädchen und Buben auf unterschiedlich farbige Tücher.

Weg von Jesus Christus ab Palmsonntag

Station 1 war der Einzug Jesu nach Jerusalem, hier legte ein Kind einen Palmbuschen nieder, dazu sangen Jung und Alt das Lied „Jesus zieht in Jerusalem ein“; Station 2: Letztes Abendmahl (Tongeschirr), Station 3: Gebet im Garten Gethsemane (Gebetbuch); Station 4: Verrat und Verhaftung (Beutel mit Geldmünzen sowie Seil); Station 5: Verleugnung (Bild von Hahn); Station 6: Verspottung und Geißelung (Dornen und Geißel); Station 7: Kreuzweg (Kreuz); Station 8: Kreuzigung (Nägel sowie Schild „INRI“);Station 9: Grablegung (weißes Chiffontuch und Stein). Damit die Teilnehmer an dem Trauertag die Gegenstände besser sehen konnten, hoben die jeweiligen Mädchen und Buben diese hoch.

Zwischen den Textpassagen folgte der Liedruf „Mit Jesus wollen wir gehen“. Am Karfreitag wird Jesus besonders dafür geehrt, dass er am Kreuz für die Menschen gestorben ist. Gemeindereferentin Weber holte ein großes Kreuz aus dem Foyer und trug es in den Pfarrsaal, wo sie es vor dem Altar abstellte. Die Gemeinde sang „Seht das Zeichen, seht das Kreuz“. Davor lag dunkles Tuch und zur Kreuzverehrung legten die Kinder grüne Zweige und Dekoblumen darauf ab. Danach gingen Groß und Klein vor das Kreuz und machten eine Kniebeuge. Nach einer Stille lasen fünf Kinder Fürbitten vor dem ein Vaterunser-Gebet folgte.

Im Schlussgebet sagte die Seelsorgerin: „Barmherziger Gott, wir haben an den Leidensweg und den Tod von Jesus gedacht. Du hast Jesus von den Toten auferweckt, und wir können deshalb auch auf die Auferstehung hoffen. Dafür danken wir dir durch Christus unsern Herrn. Amen.“ Nach Schlussgebet und dem Lied “Mit Jesus wollen wir gehen“ dankte Birgit Weber für das gemeinsame Feiern und zeigte ihre Freude über das Mitmachen der Kinder. Sie wünschte einen besinnlichen Karfreitag, Karsamstag und ein schönes Osterfest. Mit der Segensbitte endete die Kinder-Karfreitagsliturgie.

Andreas Pils

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