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Patrozinium in „St. Ulrich“

Hansl Auer sowie Jugendgruppe musikalische Gestalter

Die älteste Kirche im Pfarrverband Ainring ist die Filialkirche St. Ulrich auf dem Bergsporn des Ulrichshögl, 100 Meter über Ainring gelegen. Der Namenstag des heiligen Ulrich ist am 4. Juli und das Patrozinium wird am darauffolgenden Sonntag nachgefeiert. Mitglieder des Trachtenvereins „Edelweiß“ Hammerau- Ainring hatten die instrumentale Mitgestaltung und Pfarrer Wernher Bien zelebrierte die Heilige Messe.

Die jungen Dirndl Johanna Dusch (Harfe), Melina Dusch und Maria Bader (beide Hackbrett) eröffneten den Patroziniumsgottesdienst mit dem Stück „Bauernmenuett“. In seinen einführenden Worten schilderte Pfarrer Wernher Bien die Geschichte von dem Namenspatron der alten Kirche. Im 10. Jahrhundert sei die Schlacht am Lechfeld bekannt, wo unter seiner Leitung die Ungarn langsam zurückgeschlagen werden konnten. Als Bischof von Augsburg ließ er den kriegszerstörten Dom wieder aufbauen. Ulrich sorgte sich um würdige und zur rechten Zeit eingehaltene kirchliche Feiern, um feierliche Liturgie, um Arme und Kranke.

Das Attribut des Heiligen sei der Fisch und so erzählte der Seelsorger die Legende. Ulrich habe sich an einem Donnerstag mit einem anderen Bischof unterhalten und es dauerte länger, so dass es bereits Freitag wurde. Es kam ein Bote vorbei, der wurde aufs Beste bewirtet und nahm danach von der Tafel noch ein Stück Fleisch mit. Als er zu seinem Herrn zurückkehrte, zog er es hervor, jedoch war es plötzlich ein Fisch. So hat der liebe Gott seine Heiligen vor der bösen Nachrede beschützt. Ulrich wurde als erster Nicht- Märtyrer vom Papst heiliggesprochen. Das Gotteslob-Lied „Allein Gott in der Höh sei Ehr und Dank“ begleitete Hansl Auer auf der Harfe.

Eine alttestamentliche Lesung aus dem Buch Deuteronomium hielt Lektorin Andrea Wiesbacher, wobei es um Gebote und Gesetze ging. Dem Lukas-Evangelium von Pfarrer Bien war zu entnehmen, wie der Gesetzeslehrer Jesus auf die Probe stellte und ein Mann von Räubern überfallen, geplündert, geschlagen und halbtot liegen gelassen wurde. Nach dem Glaubensbekenntnis und den Fürbitten griff Hansl Auer in die Saiten seiner Harfe und entlockte ein getragene Melodie, währenddessen ging Bien mit dem schwenkenden Weihrauchfass um den Hochaltar. Zur Kommunionausteilung spielten die drei jungen Mädchen das „Barbarastückl“. Das letzte von der Gemeinde gesungene Lied war „Nun danket all und bringest Ehr“. Nach dem priesterliche Segen bildete von den jungen Saitenmusikerinnen die Melodie „Vogelnestwalzer“ den Abschluss des Patroziniums.

Andreas Pils

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