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Volkstrauertag in würdigem Rahmen

Kranzniederlegungen am Kriegerdenkmal

Seit 1952 wird in Deutschland der Volkstrauertag immer am Ende des Kirchenjahres gefeiert. Dieses wird theologisch mit dem „Tod“, der „Zeit“ und der Ewigkeit“ assoziiert und wird immer zwei Sonntage vor dem ersten. Advent begangen.Von mehreren Repräsentanten der Vereine, Bundeswehr und der Gemeinde wurden auch in diesem Jahr Kränze am Kriegerdenkmal im Friedhof Feldkirchen niedergelegt. Für den musikalischen Rahmen sorgte die Trachtenkapelle Feldkirchen.

Gottesdienst in der Marienkirche

Vor Beginn der liturgischen Stunde stellten sich die Fahnenabordnungen des Krieger- u. Reservistenvereins Hammerau-Feldkirchen und des Trachtenvereins „D‘ Schneebergler“ im Altarraum auf. Während des Einzuges des Altardienstes erklang fulminantes Orgelspiel und als Eröffnungslied sang die Gemeinde „Gott wohnt in einem Lichte, dem keiner nahen kann“. Der Gottesdienst in der Pfarr- und Wallfahrtskirche "Mariä Himmelfahrt" stand unter anderem im besonderen Anliegen für die verstorbenen Kameraden des Krieger- u. Reservistenvereins Hammerau-Feldkirchen Mesner Reinhard Mesner fungierte als Lektor und las aus dem Hebräerbrief und Pfarrer Wernher Bien verkündete das Markus-Evangelium, darin war die Rede vom Kommen des Menschensohnes sowie Mahnungen im Hinblick auf das Ende. Der Priester nahm in seiner Ansprache Bezug zu den gehörten biblischen Worten und nahm auch Stellung zur Corona-Impfung. Nach dem Schlusslied „Nun saget Dank und lobt den Herren“ versammelte sich die Gemeinde im Friedhof zum Libera am Kriegerdenkmal.

Libera am Kriegerdenkmal

Bei frischen sechs Grad intonierte die Trachtenkapelle Feldkirchen den Choral „Die Weihung“. „Wir wollen unsere Verstorbenen an die Barmherzigkeit Gottes anvertrauen, sagte Pfarrer Bien und sang danach einen Psalm. Den Antwortgesang mit „Der Herr ist mein Hirt, er führt mich an Wassern des Lebens“ sangen die Gläubigen. Der Seelsorger beräucherte das Ehrenmal mit dem Weihrauchfass und schritt anschließend die Namenstafeln in der Rundmauer ab und besprengte diese mit Weihwasser. Danach betete die Christenschar vor dem im Jahr 1953 erbauten Kriegerdenkmal das „Vaterunser“ sowie „Gegrüßest seist du Maria.

Ansprache von 2. Bürgermeisterin Rosemarie Bernauer

Erste Sprecherin war 2. Bürgermeisterin Rosemarie Bernauer, die einen von Bürgermeister Martin Öttl verfassten Text vorlas. „Am heutigen Volkstrauertag sind wir zusammengekommen, um den Verstorbenen und  gefallenen Soldaten in aller Herren Länder zu gedenken. Krieg und Gewalt gibt es leider auch im 21. Jahrhundert zur Genüge.“ Durch den täglichen Medienkonsum und den verschiedensten Nachrichten würden Berichte über Gewalt, Krieg und Tod zur Normalität. Auf der ganzen Welt seien Soldaten mit den unterschiedlichsten Aufträgen im Einsatz. Meist kämpfen Armeen gegeneinander, die von der Politik ihres Heimatlands in den Krieg geschickt werden, um etwa Machtinteressen durchzusetzen. Die Soldaten müssen militärisch das Durchsetzen,  was die Politiker auf dem diplomatischen Weg nicht hinbekommen haben. „Muss das wirklich sein?“, lautete die Frage, ehe Rosemarie Bernauer im Namen der Gemeinde Ainring ein Kranz niederlegte.

Von der Ainringer Patenschaftskompanie aus Bad Reichenhall des Gebirgsversorgungsbataillons 8, zweite Kompanie waren Hauptmann Patrick Mertes und Oberfeldwebel Jennifer Richter zur Ehrenwache gekommen; beide legten einen Kranz für die Bundeswehr nieder. Hans Schnuegg, Vorsitzender des Krieger- u. Reservistenvereins Hammerau-Feldkirchen, Dr. Wolfram Noreisch, 2. Vorsitzender des Krieger- und Reservistenvereins Ainring, sowie Ludwig Wetzelsberger, Vorsitzender des VdK-Ortsverbandes Ainring, legten für die Gefallenen und Vermissten beider Weltkriege, für die gefallenen Soldaten im Auslandseinsatz, den Opfern von Flucht, Vertreibung und  Terror weitre Kränze nieder. Bei der Melodie „Ich hatt einen Kameraden“ dazu senkten die Fähnriche ihre Fahnen und aus Vereinskanone der Hammerau-Feldkirchener wurden drei Salutschüsse abgebeben. Beendet wurde die Feier mit Glockengeläut

Andreas Pils

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