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Wallfahrt mit vier Stationen des PV Ainring

 

Fußpilger auf den Spuren des Heiligen Rupert unterwegs

Die Wallfahrt „Auf den Spuren des Hl. Rupert“ etabliert sich im Pfarrverband Ainring. Zum neunten Mal in Folge pilgerten die Christen von Perach über Eschlberg zur Pfarrkirche St. Laurentius. Dort zelebrierte Pfarrer Wernher Bien den Gottesdienst und dann ging es ab Ainring, über den Papst-Benedikt-Kreuzweg hinauf zum Ulrichshögl. Nach Andachtsstation führte der Weg über Mürack und Langackern zur Filialkirche St. Erasmus in Bicheln. Insgesamt beteiligten sich 27 Gläubige.

Am 24. September ist der Gedenktag des Salzheiligen und „Apostel der Bayerns“ der besonders im Land Salzburg groß verehrt wird. Vor der Filialkirche „Hl. Apostel Andreas und Hl. Rupert“ begrüßte Pfarrverbandsleiter Pfarrer Wernher Bien die Fußwallfahrer. Mesner Erika Geigl informierte danach, dass der St. Rupert-Pilgerweg verbinde mit einem Menschen, der in einer Zeit des Suchens und des religiösen Umbruchs lebte. Nach den Wirren der Völkerwanderung gab es nur noch Reste der römischen Kultur und des Christentums im heutigen Bayern und im Salzburger Land. Der adlige Bischof Rupert verstehe sich als Pilger um Christi willen, der in der Nachfolge der Apostel seine Heimat verlässt, um die frohe Botschaft zu bringen. Allein und mit seinen Weggefährten hat er viele Wegstrecken zurückgelegt, um seinem innerem Ruf zu folgen. Nachher folgten Fürbitten für die Menschen, die gezwungen oder freiwillig vor einem neuen Lebensabschnitt stehen. Die Christenschar sang danach das Lied „Lobet den Herren alle“. Anschließend machten sich bei herrlichem Spätsommerwetter die Pilger auf den über den Ziegelweg am Rande des Peracher Mooses nach Eschlberg und hinüber nach Ainring in Stille aber auch mit Rosenkranzgebet. Die Spitze bildete Pfarrer Wernher Bien und Herbert Galler mit dem Vortragkreuz und Franz Schweiger führte einen Lausprecher mit.

Heilige Messe ins Pfarrkirche "St. Laurentius"

Alle genehmigten Plätze waren in der Ainringer Pfarrkirche St. Laurentius belegt, so dass Mesnerin die Heilige Messe per Lautsprecher ins Freie übertrug, damit auch die sich dort befindlichen Christen daran beteiligen konnten.Pfarrer Bien sprach zu den Gläubigen im Kirchenschiff und meinte es sei die Rupertiwallfahrt auf dem Rupertiweg, daher müssen Wallfahrer draußen bleiben, weil die Kirche so schon voll ist, was ihn sichtlich freute. Er meinte alle Versammelten seien unterwegs zum Herrgott. Angelika Götzinger las aus dem Jakobusbrief und sprach auch die Fürbitten, Pfarrer Wernher Bien verkündete das Markus-Evangelium und nahm in seiner Ansprache dazu auch Bezug. Zum Schluss begleitete Organist Hans Stehböck die Gläubigen beim Lied „Im Frieden dein“.

Pilgerweg

Nach der Heiligen Messe formierten sich die Pilger, die noch Zuwachs bekamen, und es ging hinauf, vorbei an der Antoniuskapelle und der Meisterkapelle auf dem Ainringer Kreuzweg, der Papst Benedikt XVI. gewidmet ist zum Ulrichshögl. An der Kirche „St. Ulrich“ gab Mesnerin Angela Brüderl eine Betrachtung über Bischof Rupert, unter dem sich Juvavum, das heutige Salzburg entwickelt und zu einem Zentrum geistigen und kulturellen Schaffens wurde.Unter seiner Ägide entstand des Kloster St. Peter, das zu einer bedeutenden Bildungsstätte für Bayern werden sollte, und die heute älteste deutsche Benediktinerinnenabtei auf dem Nonnberg. In den Fürbitten wurde gebetet für Menschen, deren Aufgabe es ist, anderen Geborgenheit und Sicherheit zu geben. Vor dem Weitergang sang die Pilgergruppe das Lied „Wer unterm Schutz des Höchsten steht“.

Auf der Strecke durch Flur und Wald vom Ulrichshögl über Mürack nach Langackern war Stille, aber auch teils Gespräche und das gemeinsame Beten. Bei der Filialkirche St. Erasmus angekommen erfuhren die Fußwallfahrer durch Pfarrgemeinderätin Regina Galler in der Betrachtung, dass der Salzburger Landesheilige Rupert keinen Weg durch die Täler und über steile Bergpässe scheute, um zu den entferntesten Almen zu kommen, wo er das Volk unterwies und Unglauben und Aberglauben auszurotten. Auch in Bayern hatte der Bischof ein enormes Wirken. „Um das Auskommen der armen Bevölkerung zu verbessern, bemühte er sich, die reichen Salzlager in der Umgebung zu erschließen. Es folgten Fürbitten und das Schlusslied war „Zieh an die Macht, du Arm des Herrn“. Nach dem Beten, Singen und Innehalten erteilte Pfarrer Bien den priesterlichen Segen und etliche Pilger auf den Weg zum Mittagstisch beim Auwirt in Hammerau.

Andreas Pils

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