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Aschermittwoch mit Kindern und Erwachsenen

Palmbesen im Freien verbrannt – Wortgottesdienst mit Ascheauflegung

Am Aschermittwoch ist die Faschingszeit vorbei und es ist der erste Tag der 40-tägigen Fastenzeit, welche einmündet in das Osterereignis. Für Kinder und Familien fand daher ein Wortgottesdienst mit Gemeindereferentin Birgit Weber im Pfarrzentrum „St. Severin“ statt. Die Feier begann im Innenhof mit verbrennen von Palmbuschen, Lied und Gebet. Gegen Ende der Liturgie im Pfarrsaal erfolgte das Kennzeichnen der Stirn mit dem Aschekreuz, als Zeichen für Umkehr und des Neubeginns.

Auf große Resonanz stieß am späten Aschermittwoch-Vormittag die Wortgottesfeier zum Einstieg in die Fastenzeit. Schon beim Eintreffen loderten Flammen im Feuerkorb. Nach der Begrüßung durch Gemeindereferentin Birgit Weber sangen die Versammelten vom Liedblatt „Gott baut ein Haus das lebt“. Etliche der jungen Teilnehmer hatten Palmbuschen mitgebracht und Weber fragte, wann diese verwendete wurden. Die Antwort kam von den Jüngsten mit Palmsonntag. Weber wies auf die neue beginnende Fastenzeit hin und bat die Kinder nacheinander die Palmbuschen in das Feuer zu geben.

Nach dem verbrennen der letztjährigen Palmbesen wollte sie wissen, was man aus der Asche machen könne. Die Kinder antworteten, wegschmeißen, Aschekreuz machen. Weber erläuterte bei einem Waldbrand, gebe es auch Asche, doch nach einiger Zeit werde es wieder gut und die Asche sei wie ein Dünger, aus dem wieder Neues entstehen könne. Hernach ging sie mit dem Aschetablett zu den Kindern um die Reste der verbrannten Zweige zu zeigen.

Feier im Pfarrsaal

Nach einem Gebet lud die Gemeindereferentin Jung und Alt ein zur liturgischen Feier im Pfarrsaal. Dort machten die Gläubigen zunächst verschiedene Körperübungen. Die Gemeinde sang dann das Lied „Seht das Zeichen, seht da Kreuz“. Vor dem Altar wurde Tücher ausgelegt und daraus ein Kreuz gestaltet. Weber fragte die Kinder was vor dem Evangelium gesungen werde, nach langem Zögern kam die Antwort „Halleluja“. Sie erklärte in der Fastenzeit gebe es diesen Freudengesang nicht, sondern der Ruf lautet: „Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit“. Das verkündete Evangelium handelte von Gerechtigkeit und den Äußerungen zum Almosengeben, Beten und Fasten und der Heuchler habe im Endgericht nichts mehr zu erwarten.

Sabine Danzer vom Kindergottesdienstteam ging anschließend mit dem Mikrofon zu den Kindern und wollte wissen, wer eine Idee zum Fasten habe. Unter anderem lauteten die Antworten: „Eine Woche ohne Fernseher auskommen“, „einen Tag kein Fleisch essen“, bewusster essen“, „netter mit Geschwistern umgehen“. Gemeindereferentin Birgt Weber sprach danach Segensworte für die Asche, welche helfen solle, dass man die guten Vorsätze durchhalten könne.

Die beiden Gestalterinnen der Feier zeichneten den im Halbrund aufgestellten Kindern das Aschekreuz auf die Stirn. Anschließend ließen sich die Erwachsenen das Aschekreuz auf die Stirn geben und die Spenderin sagte: „Kehr um und vertrau auf das Evangelium“. Hernach legten Kinder Zweige auf das Tuchkreuz, als Symbol, dass das Leben mit neuer Kraft wieder aufblüht. Die Fürbitten trugen ebenfalls Kinder vor. Dem gesungenen Vaterunser folgte das Segensgebet und am Ausgang bekamen alle eine Fastenbreze und die Kinde einen Zettel mit Tischgebeten.

Bilder / Impressionen:

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K-rper-bungen-beim-Wortgottesdienst
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Sabine-Danzer-befragt-die-Kinder-was-fasten-bedeute
Sabine-Danzer-vom-KiGo-Team-mit-der-Aschenschale

Andreas Pils

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