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Eine kleine Insel der Ruhe

Fastenandacht mit Volksmusikant Hansl Auer

Die 40 Tage der Fastenzeit (ohne Sonntage) vom Aschermittwoch bis Ostern sind für Christen eine wichtige Zeit, des Nachdenkens, der Konzentration und des Innehaltens. In der Pfarr- und Wallfahrtskirche „Mariä Himmelfahrt“ in Feldkirchen gestaltete jüngst am frühen Abend um 18 Uhr  Pfarrgemeinderätin Maria Auer eine Fastenandacht mit ausgewählten textlichen Impulsen und ihr Gatte Hansl sorgte mit wunderbarem Harfenspiel, meist Eigenkompositionen, für die musikalische Gestaltung.

 

Zur Fastenandacht begrüßte Maria Auer, Mitglied des Feldkirchener Pfarrgemeinderates, die Gläubigen. Sie meinte, es sei für die meisten Teilnehmer nicht einfach, sich an einem normalen Wochentag aus dem Tagesgeschehen auszuklinken. „Angesichts der Horrormeldungen, die uns täglich überfluten, erscheint es umso wichtiger, solche kleinen Inseln der Ruhe auszusuchen – wenn auch nur für einen kurzen Moment. Lassen wir uns von dem Spruch, in dem es heißt: ‚Zeit, die ich mir nehme, ist Zeit, die mir was gibt‘, belehren.“ Eine Freude war für sie ,dass ihr Mann Hansl sich bereit erklärte, die Andacht musikalisch zu gestalten, um somit dem gesprochenen Wort noch mehr Tiefe zu geben.

Mit dem Stück „Magdalena Weis“ entlockte Hansl Auer seiner Harfe mit sicheren Griffen eine schöne Melodie zum musikalischen Auftakt. Sprecherin Maria Auer brachte hernach sieben Werke der Barmherzigkeit zu Gehör. Es handelte sich um Impulse, welche für einen lebendigen Christen selbstverständlich sein sollten. „Zu einem Menschen sagen: Du gehörst dazu“ gab sie eine Vertiefung. Der zweite Impuls lautete; „Ich höre dir zu“, der nächste: „Ich rede gut über dich“, Der vierte Ich gehe ein Stück mit dir“, der fünfte Impuls hatte den Titel Ich teile mit dir“ und der sechste lautete: „Ich brauche dich“. Sämtliche Gedanken waren von Joachim Wanke zusammengestellt. Zwischen den Erläuterungen konnten die Zuhörer unter anderem den volksmusikalischen Harfenstücken wie „Freud und Leid“, „Für mei Mama“ „Vogelauer Weis“ lauschen. Mit dem Stück „a staade Weis“ begleitete Hansl Auer mit leisem Harfenspiel die Worte seiner Frau zu dem Thema „Ich bete für dich“.

Nach den Betrachtungen war die Christenschar aufgerufen für die Ukraine und alle anderen Länder der Welt, wo Krieg ist, zu beten. Von einem zuvor verteilten  oder genommenen Zettel sprachen die Gläubigen ein Gebet, in dem es unter anderem hieß: „Herr – wir haben keinen anderen Helfer als dich, keinen anderen Erlöser, keinen anderen Halt; Die Not ist zu groß, in der wir jetzt stehen; die Verzweiflung packt uns an und wir wissen nicht mehr ein noch aus; Wenn es dein Wille ist, dann befreie die Menschen in der Ukraine aus dieser Not“ . Maria Auer dankte am Ende fürs Kommen, zuhören und beten. Mit dem Stück „Bartholmäweise“ verabschiedete Hansl Auer mit gefühlvollem Harfenspiel die Gläubigen.

Andreas Pils

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