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Szenische Darstellung der Weihnachtsgeschichte

Kinderchristmette an Heiligabend in der Stocksporthalle

Eigentlich war die Kinderchristmette der Pfarrei „Mariä Himmelfahrt“ im Freien an der Trachtenhütte der „Schneebergler“ in Feldkirchen vorgesehen, doch das das leichte Nass von oben verhinderte dies. So erklärte sich kurzfristig der örtliche Eisstockclub bereit, seine Stocksporthalle für das Krippenspiel unter der Regie von Hansl Auer zur Verfügung zu stellen. Die sehr gut besuchte Feier begann um 15.30 Uhr.

Viele Kinder strömten mit ihren Eltern beziehungsweise Großeltern in die Halle. Nicht alle fanden einen Sitzplatz auf den Bierbänken und so mussten eine ganze Reihe Erwachsener die Feier im Stehen verfolgen, dennoch war es im Trockenen sehr angenehm. Den Auftakt bildete das Lied „Alle Jahre wieder“ und mehrere Bläser der örtlichen Trachtenkapelle gaben dazu die instrumentale Begleitung. Nach dem Kreuzzeichen erklärte Pfarrer Wernher Bien: „Die Geburt Christi betrachten wir heute in unserem Krippenspiel, damit wir sehen, wie nahe uns Gott kommen möchte und wie gern er uns hat.“ Im anschließenden Gebet dankte er Gott, dass er seinen Sohn auf die Erde herabgeschickt habe. Dazu bat der Priester um offene Ohren, offene Herzen, damit man das Schöne aufnehmen könne.

Hansl Auer sagte: „Jetzt kimmt de heilige Weihnachtszeit“ und begrüßte dann besonders die Kinder, welche gespannt seien, ob das Christkindl vorbeikomme. Er zeigte sich erfreut, dass alle Mitwirkenden spontan zugesagt haben, voran der Trachtenverein „D‘ Schneebergler“. Ab halb zwei stand fest, dass die Kinderchristmette beim Eistockclub Feldkirchen stattfinden könne, unter Berücksichtigung der Corona-Regeln. „Jetzt wollen wir spielen wie es vor 2.000 Jahren war“ so Auer. Mit dem Knopfgriffakkordeon begleitete er den Einzug des Erzengels Gabriel. Dieser (Regina Winker) sang die Verkündigung an die Jungfrau Maria, dass diese den Sohn Gottes vom Heiligen Geist empfangen und ihn gebären werde.

Auer erläuterte, dass in kalter Nacht die Hirten sich am Feuer ihre Hände wärmten. Anschließend spielten vier Buam ein Ziachstückl. Katrin Auer übernahm die Funktion der Sprecherin und sie las aus dem Lukas-Evangelium bekannte Passagen vor, so der Aufruf von Kaiser Augustus sich in Steuerlisten einzutragen, daher begaben sich Maria und Josef auf den Weg nach Bethlehem. Unter Bläserspiel kamen Maria (Miriam Winkler) und Josef (Bene Lechner) begleitet von einem Engel und suchten eine Herberge. So waren sie bei einem Wirt (Kilian Schnellinger), der eine Unterkunft verweigerte. Doch irgendwann fand das heilige Paar eine Bleibe. Hansl Auer meinte, der Hirte sei ein alter Beruf, sie haben Schafe, Lämmer, Goaßn und Kühe gehütet, und der Weg von Maria und Josef war damals 160 Kilometer weit. Alle sangen unter der Bläserbegleitung „O du fröhliche“.  Die Hirten bekamen Besuch von einem Engel, der ihnen gesanglich die Geburt des Jesukindes verkündete. Nach dem Lied „Kommet, ihr Hirten“, machten sich die Viehhüter auf den Weg zur Krippe, selbst die Ziachspiel wurden hier nochmal aktiv. Maria und Josef, bekamen somit viel Besuch.

Pfarrer Bien dankte anschließend allen, die mitgeholfen haben unter der Regie von -Hansl Auer und sagte: Ganz wunderbar habt‘s gespielt und dafür einen großen Applaus verdient“. Der Seelsorger dankte auch den Pfadfindern, die wieder das Licht von Bethlehem in einer Laterne vorbeibrachten. Auch Hansl Auer sagte herzlich Vergelt’s Gott bei seinen Sohn Hansi für die Tontechnik, den Mitwirkenden und dem Trachtenverein „Schneebergler“. und wünschte miteinand eine gesegnete, frohe Weihnachtszeit und hofft auf ein anders ablaufendes Jahr 2022. Nach dem weihnachtlichen Segen endete die Feier mit mehreren Strophen des berühmten Weihnachtsliedes „Stille Nacht, Heilige Nacht“, in welches alle mit Freude einstimmten.

Andreas Pils

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