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Volksmusikalische Andacht

Dank für 500 Jahre Marienkirche – Nachdenkliche Texte

Den Schlusspunkt des 500. Weihejubiläums der Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt bildete eine eindrucksvolle Dankandacht mit den Elstätzinger Musikanten, den Stoaberg Sängerinnen, den Hammerauer Musikanten, Pfarrer Wernher Bien sowie tiefgründigen Textlesungen von Pfarrgemeinderätinnen.


 

Eröffnet wurde die Dankandacht abends in der Marienkirche mit dem „Grassl Landler“ von den Elstätzinger Musikanten. Pfarrgemeinderatsvorsitzende Elisabeth Kern las mit einer Hintergrundmelodie von Hansl Auer begleitet, den Text „Dankn für jedn Tag“vom dem Inntaler Sängern und begrüßte die Gläubigen. Die Feier des 500. Geburtstages der Pfarrkirche bezeichnete sie als sehr gelungenes Fest. An diesem Abend sollte nicht nur danke beim Herrgott für das Fest gesagt werden, sondern für den Glauben, die schöne Heimat, für Freunde und Familie und für den Frieden in unserem Land und die Freiheit, die man genießen könne. Sie bedankte sich auch für die Gesundheit und vor allen Dingen für die Musik und bei Maria Auer, welche den Abend auf den Weg brachte. Die Feier des 500. Geburtstages der Pfarrkirche bezeichnete sie als sehr gelungenes Fest. An diesem Abend sollte nicht nur danke beim Herrgott für das Fest gesagt werden, sondern für den Glauben, die schöne Heimat, für Freunde und Familie und für den Frieden in unserem Land und die Freiheit, die man genießen könne. Sie bedankte sich auch für die Gesundheit und vor allen Dingen für die Musik und bei Maria Auer, welche den Abend auf den Weg brachte.An diesem Abend sollte nicht nur danke beim Herrgott für das Fest gesagt werden, sondern für den Glauben, die schöne Heimat, für Freunde und Familie und für den Frieden in unserem Land und die Freiheit, die man genießen könne.

Auftakt mit Volksmusik und Textlesungen

Katrin Auer spielte auf ihrer Ziach voll konzentriert das Stück „Dem Himmel sei Dank“. Gemeindereferentin Birgit Weber hatte das Thema „Heimat“ ausgewählt und beleuchtete es aus verschiedenen Blickwinkeln.Das Wort „Heimat“ stammt aus dem mittelhochdeutschen Wort „heimuote“ bzw. aus dem althochdeutschen Wort „heimuoti“ – aus Heim und dem Suffix -oti. Bis ins 19. Jahrhundert hinein war das Wort weniger gefühlsbeladen, es wurde eher im juristischen und geographischen Sinn gebraucht, wenn es um den Geburtsort, Wohnort oder das Herkunftsland ging, vor allem dann, wenn es etwas um Erbschaften ging.

„Roter Mohn“ war das erste Lied der Stoaberg Sängerinnen, einem seit vielen Jahren bestehenden Frauendreigesang und die Hammerauer Musikanten spielten erfrischend das „Menuett aus Niederösterreich“ in der Besetzung Michi Scheil (Kontrabass), Hansl Auer (Harfe), Vroni Schoosleitner (Hackbrett), Maria Auer und Wasti Irlinger (beide Gitarre).

Regina Bräu trug einen von Regina Galler verfassten Text unter dem Motto „Vergelt’s Gott sogn“ vor. Unter unteren hieß es: „Ois Kind hot’s sei miaßn und jetz denk ma so gern zruck, an des was ma von de Eltern gelernt ham, an des dass ma geborgen und z’friedn aufgwachs san. I hoff, dass zu Lebzeitn des Danksche-Sagn scho gspürt ham.“

Mit reinen und klangvollen Stimmen sangen die Stoaberg Sängerinnen Eva Angerer, Christa Graßl und Ursula Eder das Lied „Herr im Himmi“. Von den Elstätzinger Musikanten war anschließend heiter-mitreißend das Stück „a besondere Nacht“, unter anderem mit Katharina Pföß (Klarinette) anstatt Tochter Valentina, zu hören.

Über Freiheit, Friede und Bildung hatte sich Andrea Lämmlein Gedanken gemacht. „Eine Voraussetzung für den Frieden ist der Respekt von dem Anderssein und vor der Vielfältigkeit des Lebens. Nicht außerhalb, nur in sich selbst soll man den Frieden suchen. Wer die innere Stille gefunden hat, der greift nach nichts, und er verwirft auch nichts.“ Bildung sei die mächtigste Waffe, die man verwende könne, um die Welt zu verändern, sagte einst Nelson Mandela. Abschließend sagte die Sprecherin: „So wünsche ich uns allen, dass wir wieder unseren Zugang zu Bildung unseren Frieden und unsere Freiheit tagtäglich zu schätzen wissen und in Dankbarkeit damit leben!“

Die Andachtsteilnehmer lauschten aufmerksam beim schönen Jodlergesang der Stoaberg Sängerinnen Eva Angerer (2. Stimme), Christa Graßl (1. Stimme) und Ursula Eder (3. Stimme) mit. Sauber spielten hernach die Hammerauer Musikanten den „Teisenberger Landler“. Die stellvertretende PGR- Vorsitzende Réka Schausberger referierte über die Gesundheit und Dankbarkeit. Die Deutschen bewegen sich durchschnittlich nur 700 Meter am Tag, essen überzuckerte Fertigprodukte, haben in Fleisch Antibiotika-Rückstände und trinken Wasser mit Mikroplastik, doch gerad die Corona-Zeiten haben den meisten Menschen bewusst gemacht, wie wichtig die Gesundheit ist. Unter anderem sagte sie über Dankbarkeit, diese mache ausgeglichen und bringe Freunde, Freude am Leben.

„Jeda Tag is a Tür“ von den Stoaberg Sängerinnen, war ein Genuss, den schönen und fein harmonierenden Gesangsstimmen zuzuhören. Mit viel Spielleidenschaft brachten die Elstätzinger Musikanten in der Besetzung Rupert und Valentina Pföß (beide Geige), Hansl Auer (Knopfgriffakkordeon), Michi Scheil (Kontrabass), Vroni Schoosleitner (Harfe) und Maria Auer (Gitarre) die Melodie „Sandlinger Jodler“ zu Gehör.

Am Ambo trug Pfarrer Wernher Bien ein selbst verfasstes Gedicht vor, wo es unter anderem hieß: „Danken wollen wir vor allen Gottes guter Schöpferhand: Wen Gott liebt, den lässt er fallen in dies wunderbare Land.“ Gefühlvoll und ausdrucksstark interpretierten die Stoaberg Sängerinnen das Lied „Von Gott nur kann die Liebe sein“. Nach dem „Landler 1“ von den Hammerauer Musikanten dankte Maria Auer mit ihrem Text für Musik und Gesang. „Das gesprochene Wort ist wohl wichtig, durch die Melodien kann es jedoch noch tiefer in uns eindringen“, so ihre Feststellung. Musik dazu zähle auch gleichermaßen der Gesang, bringe Befreiung und Heilung. Musik bewege ,verändere, heile, sie gehe gegen Schwermut an, sie sei die heilsame Botschaft an eine kranke Seele. „Ich bin überzeugt, dass Musik und Gesang wichtige Bausteine sein können, die drei Säulen Körper, Geist und Seele gesund zu erhalten“, betonte Auer. Tochter Katrin spielte hernach mit der Ziach des Stückl „Die Kerschn san zeitig“ und die Stoaberg Sängerinnen sorgten mit dem Lied „Was i dir wünsch“ für einen weiteren Ohrenschmaus.

Vergelt’s Gott

Bevor der Geistliche zu seinem Schlusswort kam, spielten die Elstätzinger Musikanten noch die „Voglauer Weis“. Pfarrer Bien dankte allen, die zur Andacht beigetragen haben und daraufhin zollten die Gläubigen Beifall. „500 Jahre Pfarrkirche Feldkirchen haben wir an Mariä Himmelfahrt gefeiert mit Festgottesdienst und anschließendem Pfarrfest und heute dies Dankandacht. Danke sagen auch dafür, dass wir dieses schöne Gotteshaus hier haben. Gemeinsam beteten im Stehen alle Gläubigen das „Vaterunser“ sowie das „Gegrüßest seist du Maria“ und nach dem  priesterlichen Segen sangen zum Abschied die Stoaberg Sängerinnen mit viel Gefühl mit wohltuend zueinander passenden Stimmen „Kimmt iatz die Nacht schee staad“.

Andreas Pils

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