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18 junge Christen erstmals am Tisch des Herrn


Zwei Erstkommionfeiern im Juni in der Marienkirche Feldkirchen

Drittklässler aus den Häusern Feldkirchen und Mitterfelden der Grundschule Ainring feierten am vergangenen Wochenende bei strahlendem Sonnenschein in zwei Gruppen erstmals Mahlgemeinschaft mit Jesus in der Pfarr- und Wallfahrtskirche „Mariä Himmelfahrt“. Unter den geltenden Hygiene- und Sicherheitsvorkehrungen war die Gruppe 1 am Samstag mit drei Mädchen und sechs Buben sowie die Gruppe 2 mit fünf Mädchen und vier Buben am Sonntag an der Reihe. Die  Gottesdienste zelebrierte jeweils Pfarrer Wernher Bien mit Assistenz von Gemeindereferentin Birgit Weber. Die Trachtenkapelle sorgte vor der Feier mit klingenden Spiel für einen besonderen Rahmen mit Ständchen an der Grundschule Feldkirchen sowie beim Marsch des Altardienstes und der Erstkommunionkanten beim Mühlbauer-Anwesen.

Vorbereitung

Zur Vorbereitung auf die Erstkommunion erhielt jedes Kind von Gemeindereferentin Birgit Weber ein bebildertes Heft mit entsprechenden Textpassagen, um sich mit dem Ablauf der Feier vertraut zu machen. In den freien Zeilen konnten sie Antworten selbst hineinschreiben. Viele Erstkommunionkinder sind zum Kinderkarfreitag ins Pfarrzentrum St. Severin gekommen. Leider mussten wegen der Corona-Situation die häuslichen Gruppenstunden entfallen. Zur Hinführung auf den großen Tag konnten sich die Mädchen und Buben in Weg-Gottesdiensten vorbereiten. Begonnen wurde mit dem Thema „Taufe“, dann „Wir hören Gottes-Wort“, „Eucharistie“, und bei dem letzten Weg-Gottesdienst mit dem Thema "Segen und Sendung" hat dann die Seelsorgerin den kompletten Ablauf wiederholt und mit Wortkarten und Bodenbildern in den Mittelgang der Kirche gelegt, hinten unter der Empore der Marienkirche angefangen.

Ständchen und Kirchenzug

Beim Schulhaus in Feldkirchen versammelten sich die Erstkommunionkinder, ihre Eltern, Geschwister und Großeltern zusammen mit Gemeindereferentin Birgit Weber und dann weiter mit Pfarrer Wernher Bien mit den Ministrantinnen. Die für die Erstkommunion verantwortliche Seelsorgerin hieß alle herzlich willkommen und meinte, es sei schön, dass alle da sind. Vor dem Eingang zur Turnhalle spielte die Trachtenkapelle eine Ständchen mit den Märschen „Spielmannsgruß“ und „Berglandkinder“ des Komponisten Hans Schmid. Die Verwandten gingen dann voraus in die festlich von Mesner Reinhard Seidl und besonders schön durch Gisi Lämmlein geschmückte Pfarr- und Wallfahrtskirche „Mariä Himmelfahrt“. Die Musiker positionierten sich auf dem Bürgersteig in der Gumpinger Straße vor dem Mühlbauer-Anwesen und begleiteten den kleinen Kirchenzug musikalisch.

Eucharistiefeier

In strahlender Festlichkeit spielte Gastorganistin Maria Ramstetter-Wallner das Stück „Rondo 1“ von Gustav Gunsenheimer beim Einzug des Altardienstes und der Erstkommunikanten in das Kirchenschiff. Jede Familie der Erstkommunikanten hatte eine Bankreihe und dahinter war immer eine Reihe frei. Die zahlreich versammelte Christenschar sowie eine Abordnung des Kirchenchors sang anschließend das Lied Gott baut ein Haus, das lebt“. In seinen einführenden Worten erklärte Pfarrer Wernher Bien, tags zuvor regnete es, und heute sei es besonders schön und freuts sich, dass der Herrgott es richtig gut  meine. In die Erstkommunikanten gewandt sagte der Seelsorger: „Heute dürft ihr den Herrgott zum ersten Mal empfangen und ganz nahe mit Gott in der heiligen Eucharistie verbunden sein.“ Als Zeichen für die Kommunion segnete er hernach die auf dem Hochalter abgestellten selbstverzierten brennenden Kerzen.Jesus wurde in der Mitte begrüßt dazu sprachen zwei Buben und ein Mädchen die Kyrierufe. Dem gesungenen „Gloria“ und dem Tagesgebet schloss sich die Lesung aus dem 1. Korintherbrief durch Kommunionmutter Elisabeth Kettner an.

Ansprache und Bodenbild

Die Ansprache hielt Gemeindereferentin Birgit Weber und hatte dazu auch einige Materialen wie mehrere Tücher, zwei Pappfiguren, Bibel, Holzkreuz, Jesusbild, Brotkorb, Bibel, bunte Glaskugeln und eine Kerze mitgebracht. Zwischen den einzelnen Textpassagen legten mehrere Erstkommunionkinder ein Bodenbild. Sie erzählte die Geschichte von zwei Jüngern, die Jerusalem in traurigem Zustand verlassen hatten, weil Jesus am Kreuz verstarb. Unterwegs nach Emmaus gesellte sich ein Fremder zu ihnen, dem sie ihr Herz ausschütteten und ihre Erlebnisse schilderten und danach ging es ihnen wieder ein bisschen besser. In der Dunkelheit gelangten sie zu einem Gasthof. Nachdem sie sich mit dem Mann wohlfühlten, baten sie ihn mit hinein zu kommen. Dort nahm der Mann das Brot und teilte es. Den Jüngern ging dabei ein Licht auf und sie merkten , dass es Jesus ist. Jedoch in dem Moment, wo sie ihn erkannten, war er schon wieder weg und sie konnten ihn nicht festhalten. Weber sagte: „Uns geht es auch so: Jesus ist da, aber auch wieder nicht. Wir wissen, wir glauben, er ist im Brot da. Dann teilt er sich gewissermaßen uns aus. Jesus ist da, aber nicht so, dass man ihn fassen kann, das sagt uns die Geschichte der Emmaus-Jünger.“ In jedem Gottesdienst werde mit dem auferstandenen Jesus gefeiert. Es gebe nicht nur eine Erstkommunion, sondern auch eine Zweit-, Dritt, und Viertkommunion  und Jesus sei immer ganz nah im gebrochenen Brot. Nach dem gemeinsamen Glaubensbekenntnis trugen Kommunionmutter Andrea Xhekaj und fünf Buben und Mädchen die Fürbitten vor.

Sakrament der Kommunion

Nun kam der große Augenblick um ein Freundschaftsband mit Jesus zu knüpfen: Zuerst kamen die Kinder der linken Kirchenbankreihe raus, und dann von der rechten Seite. Pfarrer Wernher Bien legte jedem Kind erstmals die Hostie, Jesus in Brotgestalt, in der Hände der jungen Christen. Nach dem Lied „Ich lobe meinen Gott“ und dem Schlussgebet sprach Gemeindereferentin Birgt Weber Dankesworte an die Ausführenden und besonders für die Teilnahme an der Feier. Es folgten mehrere Strophen von „Großer Gott wir loben dich“ und Organistin Maria Ramstetter-Wallner spielte daraus beim Auszug ein Variation. Unter Glockengeläut stellen sich dann die Erstkommunionkinder zum Gruppenbild auf. Am frühen Abend versammelten sich die Erstkommunikanten mit ihren Angehörigen zu einer Dankandacht in der Marienkirche und erhielten als Geschenk der Pfarrei Mariä Himmelfahrt ein buntes Holzkreuz. Nachdem die erste Gruppe ihre Kommunion am Samstagvormittag feierte, war die zweite Gruppe am Sonntagnachmittag an der Reihe. Musik, Texte und Auslegung war im Ablauf in etwa gleich.

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Andreas Pils

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