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Firmung und am Himmelfahrtstag

 

Bläser der Trachtenkapelle - Sologesang durch Carsten Schwantes

Das Hochfest Christi Himmelfahrt wird am 40. Tag der Osterzeit gefeiert. Pfarrer Wernher Bien zelebrierte im Pfarrzentrum „St. Severin“ einen feierlichen Gottesdienst in dessen Rahmen er auch einen jungen Mann firmte. Die musikalische Gestaltung übernahmen acht Bläser der Trachtenkapelle Feldkirchen sowie Sologesang von Carsten Schwantes und Orgelspiel durch Hermann Hogger.

Zum Einzug des Altardienstes in den Pfarrsaal ließ ein Ensemble der Trachtenkapelle Feldkirchen das Stück „Festlicher Choral“ von Hans Hartwig erklingen. Nach seiner Begrüßung sagte Pfarrer Bien: „In der heutigen Lesung vom Himmelfahrtstag heißt es, eine Wolke nahm Jesus auf. Die Wolke als Zeichen für die Gegenwart Gottes und so sind wir in der glücklichen Lage, dass wir überall jede Menge Zeichen für die Gegenwart Gottes haben.“ Der Geistliche wies darauf hin, dass Adam gefirmt werde, dass er gebeten wurde, ein Patenamt zu übernehmen. Wie andere Firmlinge auch, diente eine sechsmalige Teilnahme am Gottesdienst zur Vorbereitung. Unter Orgelbegleitung von Hermann Hogger sang Carsten Schwantes die Kyrierufe. Pfarrer Bien stimmte das „Gloria“ an und mächtiges erklingen der Orgel führte dann zum Einstieg von Carsten Schwantes mit dem Sologesang „Ehre sei Gott“. Schwantes las hernach am Ambo aus der Apostelgeschichte, in welcher das Wachsen der Kirche beschrieben wird. Es werden weiters die letzten Worte Jesu vor seinem Weggang erwähnt und ist dadurch für die Jünger zugleich Verheißung und Auftrag. Das Markus-Evangelium verkündete Pfarrer Wernher Bien und handelte von der Erscheinung des Auferstandenen, der in den Himmel aufgenommen wurde und zur Rechten Gottes sitzt.

Predigt

In seiner Ansprache betonte der Seelsorger unter anderem, dass Jesus die Worte ‚Ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf auch euch herabkommt’ wählte.“ Um diese Kraft empfangen zu können, solle man keinen Widerstand leisten und gelassen bleiben, um letztlich kräftiger zu werden. Im Bairischen gilts eher nicht alles machen zu müssen, „des werd scho“ oder „es passt scho“ , damit könne man sich in eine Gesamtharmornie einfügen. „Geht nicht fort, sondern wartet, gerade trennt euch nicht von Jerusalem der Ort des großen Schmerzes, wo Jesus gestorben ist. Gott möchte uns kräftigen und zur Einheit führen“, sagte Bien. Mit Orgelspiel begleitet sang danach Carsten Schwantes „Komm, heilger Geist, mit deiner Kraft“.

Sakramentenspendung

Dem Firmbewerber und den anderen Gläubigen nahm der Priester das Taufversprechen ab. Beim anschließenden Firmakt betete Pfarrer Bien: „Allmächtiger Gott, Vater unseres Herrn Jesus Christus, du hast diese jungen Christen in der Taufe von der Schuld Adams befreit, du hast ihnen aus dem Wasser und dem Heiligen Geist neues Leben geschenkt. Wir bitten dich, Herr, sende ihnen den Heiligen Geist, den Beistand. Gib ihnen den Geist der Weisheit und der Einsicht, des Rates, der Erkenntnis und der Stärke, den Geist der Frömmigkeit und der Gottesfurcht, durch Christus, unsern Herrn.“ Im Beisein des Paten tauchte der Seelsorger den rechten Daumen in den Chrisam und zeichnete damit auf die Stirn des Firmlings ein Kreuz und sprach. „Adam sei gesegnet durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist, der Friede sei mit dir.“ Hernach klatschten die Gläubigen für den Gefirmten.

Die acht Bläser der Trachtenkapelle intonierten aus der Deutschen Messe  von Schubert die Melodie „Heilig, heilig, heilig“. Während der Kommunionausteilung hörten die zahlreich versammelten Christen von dem Bläser das Stück „Gebet“ von Hans Blank. Es folgte durch die Christenschaf das „Gebet in Zeiten der Corona-Krise“. Nach dem Segen durch Pfarrer Wernher Bien verabschiedeten das Oktett mit „Grandioso“ und Organist Hermann Hogger mit Auszügen von „Halleluja“ und einer Improvisation“ die Gläubigen.

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Andreas Pils

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