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Mangels Vorstandschaft: Frauenbund löst sich auf

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Corona-Pandemie verhinderte Abschlusstreffen

Ein bitterer Wermutstropfen: Nach 46 Jahren segensreichen Wirkens löste sich der Katholische Frauenbund, Zweigverein Feldkirchen zum Jahresende auf. In der Jahresversammlung war niemand bereit, die künftige Führung der Gemeinschaft zu übernehmen. Eine geplante Auflösungsveranstaltung mit Restabwicklung und Ehrungen sollte jetzt im Frühjahr stattfinden, jedoch wegen der Corona-Pandemie, mussten die Verantwortlichen schmerzlich darauf verzichten. Die beiden Mitvorsitzenden Elli Riedl und Hanni Pils verschickten deshalb ein Abschiedsschreiben mit Kassenbericht und Tätigkeitbericht des letzten Jahres an die Mitglieder.

Keine Kandidatinnen für sechs Vorstandsposten

Der alte Vorstand wollte nicht mehr weitermachen, teils aus gesundheitlichen und Altersgründen, aber auch aus persönlichen Gründen, dies war bereits seit mindestens einem Jahr bekannt. Der 67 Mitglieder starke Zweigverein hatte eine Altersstruktur von 75 Jahren und kaum jüngere Frauen in den Reihen. Leider blieben die mehrfachen Bemühungen ohne Erfolg, denn für die nächste Periode fanden sich keine Kandidatinnen für die Vorstandschaft mit insgesamt sechs ehrenamtlichen Posten. Bei der wegen Corona verspäteten Jahreshauptversammlung im September des vergangenen Jahres kam der Beschluss den 1974 gegründeten Zweigverein Feldkirchen zum 31. Dezember 2020 aufzulösen. Bis Jahresende war die alte Vorstandschaft noch kommissarisch im Amt.

Infoschreiben zur Auflösung

Im Brief, im Frühjahr an die Mitglieder geschrieben, heißt es unter anderem: „Wir können uns noch so ansprechen, weil es im letzten Jahr unserem Frauenbund noch gab. Gerne hätten wir uns als Gemeinschaft zu einer letzten Jahreshauptversammlung des Frauenbundes getroffen. Leider ist dies coronabedingt nicht möglich. Deshalb haben wir diesen Weg gewählt und unterrichten alle FB-Mitglieder schriftlich, um den Frauenbund in unserer Gemeinde zu einem guten Abschluss zu bringen.“ Im Berichtszeitraum 2020 traf man sich zu zwei Vorstandssitzungen sowie einer außerordentlichen Versammlung zur Findung von Kandidatinnen für die Neuwahl, da die amtierende Vorstandschaft sich für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung stellte. Dabei wurde auch über die Auflösung des Vereins debattiert. Eine Jahreshauptversammlung wurde abgehalten.

Wenig Aktivitäten konnten unternommen werden. Im Januar verzierte die Gruppe beim Kreativvormittag Tontöpfe. Am jährlichen Seniorenfasching beteiligte sich die Gemeinschaft und Ende Februar erfolgte der Ausflug zur Pferdeschlittenfahrt nach Wildschönau in Tirol. Im März begann der Lockdown mit Versammlungsverbot, Ausgangsbeschränkung. Aufgrund der Coronabschränkungen bedeutete dies auch den Verzicht auf Veranstaltungen. Mitte September hielt man die Jahreshauptversammlung mit den Gästen Pfarrer Wernher Bien, Bezirksleiterin Waltraud Wagner und der stellvertretenden Frauenbund-Diözesan-Vorsitzenden Hildegard Grosse ab. Neben den Ausführungen von Schriftführerin Birgit Lexhaller befand sich im Anhang des Schreibens eine Ausgaben- und Einnahmenrechnung des Zweigvereins. Detaillierte waren darin die Posten aufgeführt. Insgesamt konnten in 2020 ein Betrag von 636 Euro gespendet werden. Der Kassenbestand lautete zum Jahresende null. Die Zahlen stellte Schatzmeisterin Thea Riedmaier zur Verfügung und die beanstandungslose Prüfung erfolgte diesmal wegen Corona nur von Juliane Schübel.

Ehrungen

Eigentlich wollten die Vorstände bei einer Versammlung im Januar die Ehrungen vornehmen, fiel aber weiterhin leider der Corona-Situation zum Opfer. Mit dem Infoschreiben wurden die Abzeichen und Urkunden der Ehrung persönlich einzeln an der Wohnungstür übergeben. Es waren dies für 45 Jahre (Gold-Nadel): Agnes Winkler und Martina Loithaler; 40 Jahre (Gold): Karin Ufertinger; 20 Jahre (Silber): Birgit Gottschalk, Monika Harant, Waltraud Leppertinger, Marlies Dorfer, Margot Gimpl, Elisabeth Riedl, Easter-Louise Schachtner, Christa Richter; 10 Jahre Jahre (normale Nadel): Rosi Pscheidl.

Andreas Pils

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