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Andreas, der Erstberufene unter den Aposteln

Peracher Damenchor sang – 400 Euro für das Hospizmobil

Am Andreas-Tag, 30. November, feierte die Ainringer Pfarrei einen feierlichen Patroziniumsgottesdienst zu Ehren ihres Schutzpatrons in der Filialkirche St. Andreas in Perach. Pfarrer Wernher Bien zelebrierte die Eucharistiefeier, der Peracher Damenchor und zwei junge Bläser trugen zur musikalischen Gestaltung bei. Auch Kinder waren in das Geschehen mit eingebunden, in dem sie Fürbitten sprachen. Glühwein wurden gespendete und der Erlös ist für das Hospizmobil bestimmt.

Die Filialkirche Hl. Andreas und Hl. Rupertus Perach gehört zur Pfarrei St. Laurentius Ainring. Bewundernswert ist der Freskenzyklus im Altarraum aus der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts. Weiter befindet sich über der Sakristeitüre ein noch nicht restauriertes Fresko.

Die Sitzplätze in dem altehrwürdigen Gotteshaus, reichten nicht aus, und so musste eine stattliche Anzahl Gläubige die Hl. Messe im Stehen mitfeiern. Passend zur abendlichen Stunde erklang von der Empore zunächst von Leiterin Kathrin Hofhans solistisch „Is finsta draußt, is koid und staad“ in dem dann der Peracher Damenchor miteinstimmte.

Pfarrer Wernher Bien begrüßte die Gläubigen zum Advent und zum Patrozinium des heiligen Andreas. Er zeigte sich erfreut, dass zu dem Festtag so viele Leute gekommen waren. Anschließend sprach er ein Gebet, besprengte den Adventkranz mit Weihwasser und zündete die erste Kerze an, wozu die Gemeinde das Lied „Wir sagen euch an, den lieben Advent“ sangen. Zum Kyrie hörten die Gottesdienstteilnehmer das adventliche Lied „Maria durch ein Dornwald ging, welches der Damenchor a capella zu Gehör brachte.

Mesnerin Erika Geigl trug die Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Römer vor. Als Zwischengesang interpretierten die Sängerinnen das Volkslied „O du stille Zeit“.

Das Matthäus-Evangelium verkündete der Geistliche, es handelte von Jesus am See Galiläa, wo er die Brüder, Simon, genannt Petrus und Andreas ihre Netze auswarfen und er sie aufforderte ihm zu folgen und sagte: „Ich werde euch zu Menschenfischern machen.“ Jesu habe noch mit Jakobus und Johannes ein weitere Brüderpaar berufen.

In seiner Ansprache zeigte er auf das Altarblatt des früheren Hauptaltars, das die Kreuzigung des hl. Andreas darstellt (um 1670) und erklärte, der Heilige sei gekreuzigt worden und das Kreuz gleiche einer X-Form, so wie an unbeschrankten Bahnübergängen. „Andreas war durchdrungen vom neuen Leben mit Jesus Christus, er hat sein Leben für den Glauben gegeben. Es kann uns schon helfen, zu sehen, dass die Leute mit großer Zuversicht gelebt haben.“

Mehrere Kinder lasen die Fürbitten vor, wie etwa „Guter Gott wir bitten für alle, die sich streiten. Zeige ihnen Wege der Versöhnung.“ Während der Kommunionausteilung intonierten die jungen Bläser Michael (Flügelhorn) und Valentin (Tenorhorn) die Stücke „Adventsweis“ und „Heilig ist der Herr“. Vor dem Segen trug Isabel Prantler den Mundarttext „Dahoam“ vor, der unter anderem lautete: „Sechs Buchstabm, oa Wort – und doch is der Ort, wo i gern bin. Daoahm is net dort, wo Feindschaft und Streit, dahoam is der Ort wo d’liab is und d’ Freud“. Pfarrer Bien sagte ein herzliches Vergelt’s Gott der guten Musi und den Sängerinnen, was spontan zum Applaus führte. Den Schlusspunkt bildete das Lied „Advent is a Leucht’n“, welches die Sängerinnen mit ihren glockenklaren Stimmen darboten.

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt versammelte sich die Gemeinde im Freien zu Glühwein, Punsch und Plätzchen. Die jungen Bläser spielten in der Vorhalle mehrere Stücke unter anderem „Wachet auf, ihr Menschenkinder und „In Dunkler Nacht“. Die Kosten für den Ausschank übernahmen die Familien Schmidbauer und Bliem. Neben Pfarrer Wernher Bien ließen sich die Kirchenbesucher die wärmenden Getränke bei Gesprächen untereinander, munden, wofür sie eine freiwillige Spende gaben. Der Gesamterlös des Abends ging an das Hospizmobil.

Andreas Pils

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