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Kirchenchor sagt „Servus“

 

Das Ende einer musikalischen Ära

Da dem Kirchenchor der  Pfarrei „St. Laurentius“ Ainring seit einigen Jahren der Nachwuchs fehlt, löste sich der Chor mit seinem Leiter Hans Stehböck auf. Nicht nur für die aktiven Sängerinnen und Sängern ein sehr schmerzlicher Schritt, sondern auch für die Gläubigen in Ainring. Im Sonntagsgottesdienst am 31. Oktober sagte Pfarrer Wernher Bien Vergelt’s Gott und verabschiedete die Chormitglieder. Damit ging eine lange Tradition zu Ende. Früher waren die Lehrer der Volksschule Ainring die Organisten und Chorleiter. Dieses Amt übte zuletzt der Lehrer und Schulleiter Michael Fesenmaier von 1924 bis 1940 aus, danach übernahmen die „Schuster“ von Ainring diesen Dienst.

Verabschiedung am Ende des Gottesdienstes

Pfarrer Wernher Bien wies schon zu Beginn des Sonntagsgottesdienstes darauf hin, dass sich der Kirchenchor leider aufgelöst habe und am Ende der Heiligen Messe bei der Verabschiedung nochmal kräftig Danke gesagt werden soll für das Engagement. Nach dem Schlusslied der Gemeinde mit „Eine große Stadt ersteht“ bat der Seelsorger die Chormitglieder vor den Volksaltar. „80 Jahre war der Kirchenchor von einem Stehböck geleitet von der Gregorianik über Barock, Mozart, Haydn wurde viel gesungen auch moderne Lieder, und wichtig war auch die Gemeinschaft daraus, die zusammenhält das hat man gespürt“, so Bien. Er sprach weiter von einem schönen Chor, leider habe die Jugend gefehlt. „Für das, was ihr getan habt, ein ganz herzliches Dankeschön.“ Spontan erfolgte der Applaus der Gläubigen in der Laurentiuskirche.

Als Geste des Dankes überreichte der Priester jedem Mitglied, teilweise Jahrzehnte aktiv tätig,  eine Flasche Glühwein und Chorleiter Hans Stehböck erhielt einen Präsentkorb zum Abschied. Dem Berichterstatter erzählte der scheidende Chorleiter, dass sein Vater Hans 1941 geheiratet hat und den Dienst des Organisten und Chorleiters übernahm. Hans jun. erhielt 1991 einen Vertrag von Der Pfarrei und war damit offiziell Organist und Chorleiter in Ainring. In die Fußstapfen des Vaters trat er jedoch schon früher und spielte auch die Orgel. Zu Ehren der Einweihung des Papst-Benedikt-Kreuzweges zwischen Ainring und dem Ulrichshögl im Jahr 2007 hatte der Kirchenchor mit dem „Kreuzweglied“ eine Uraufführung. Zweimal weilten die die Sängerinnen und Sänger beim großen Chortreffen im Münchner Liebfrauendom auch in Altötting nahm man teil. Im tschechischen Pilsen sang der Chor im dortigen Dom und auch bei Ausflügen wurden in den Kirchen gesungen. Für die Gemütlichkeit hatte man ein jährliches Grillfest und die Nach-Weihnachtsfeier nach Heilig Drei König, bei dem die Gattin des Chorleiters ihn für den Ablauf und mit Bastelarbeiten unterstützte.

Andreas Pils

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