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Das Bekenntnis zum Glauben erneuert


 

17 junge Christen von Pfr. Bien gefirmt

Üblicherweise spendet ein Bischof oder Abt das Sakrament der Firmung, aber ungewöhnliche Zeiten erfordern entsprechende Maßnahmen: So betraute der Münchner Oberhirte Heimatpfarrer Wernher Bien damit. Die zweite Gruppe mit sieben Mädchen und 10 Buben aus der Pfarrei Laurentius Ainring wurden nun in der großen St. Martins-Kirche in Thundorf mit der besonderen Kraft des Heiligen Geistes ausgestattet. Für einen wunderschöne musikalische Mitgestaltung trug der „Ainringer Vierg’sang“ mit Instrumentalstücken sowie Gesang bei, wobei insgesamt 11 Instrumente bedient wurden. In Anlehnung an den Alpha-Kurs fanden von Januar bis einschließlich Juni an sechs Sonntagen abends thematische Gottesdienste mit verschiedenen Vortragenden zur Hinführung auf den bedeutenden Tag hin. Jede Familie saß mit dem Firmpaten gemeinsam in einer Kirchenbank, jede zweite Reihe blieb frei wegen der Corona-Regeln.

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Eröffnung

Zum Einzug des Altardienstes vom Kirchplatz herkommend, spielte das Musik-Ensemble das instrumentale Stück „Vorspiel und Choral“. Nach der Begrüßung sagte Zelebrant Wernher Bien: „Heute fällt das Sakrament der Firmung an, ihr könnt selber sagen, ich möchte mit Gott verbunden sein, ich möchte von ihm bekräftigt werden mit der Stärkung durch Gottes Heiligen Geist.“ Dies könnten sie gut gebrauchen, da sie langsam junge Erwachsene und eigen Wege gehen werden, so der Geistliche. Firmbewerber sprachen mehrere Kyrierufe und die Musiker gaben dazu den Antwortgesang. Aus dem Buch des Propheten Jesaja las Firmmutter Martina Wimmer unter anderem die Stelle: „Ich habe dich beim Namen gerufen, du gehörst mir.“ Pfarrer Bien verkündete das Markus-Evangelium mit der benannten Aussage: „Du bist mein geliebter Sohn.“ Der Geistliche erzählte die Geschichte vom Adler-Ei, welches eine Henne mit ihren eignen Eiern ausbrütete .Er fühlte sich als Huhn und erst ein naturkundiger Mann brachte diesen nach mehreren Versuchen zum Fliegen. An die Firmbewerber gewandt, meinte der Seelsorger, sie sollen in sich den Adler entdecken, damit könne vielleicht beschrieben werden, worum es in der Firmung gehe. Anschließend nahm der Seelsorger den Firmbewerbern die Erneuerung des Taufversprechens ab.

Sakrament der Firmung

Dem Firmgebet folgte die Bitte, dass der allmächtige Gott den Firmanwärtern den Heiligen Geist, als Beistand sende, den Geist der Weisheit und der Einsicht, des Rates, der Erkenntnis und der Stärke, den Geist der Frömmigkeit und der Gottesfurcht, dazu hatte der Priester seine Hände ausgebreitet. Pfarrgemeinderatsvorsitzende Andrea Wiesbacher nannte jeweils die Namen der Firmlinge und diese traten einzeln zusammen mit ihrem Paten vor Pfarrer Bien, dieser tauchte einen Wattebausch in den Chrisam und zeichnete damit auf die Stirn des Firmlings ein Kreuz, dabei sagte er: „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den heiligen Geist. Der Gefirmte antwortete mit „Amen“ und der Firmspender wünschte „Der Friede sei mit dir.“ Während der Firmzeremonie war leise Instrumentalmusik zu hören.

Musik vom feinsten lieferte für die Gottesdienstteilnehmer die Musikgruppe mit dem Song „Hymn“. Aus den Bankreihen heraus sprachen etliche Neugefirmte die Fürbitten. Zum Agnus Dei interpretierte der Ainring Vierg’sang ausdrucksvoll das südafrikanische Lied „Freedom is coming“, wo es nach tiefen menschlichen Wunsch nach Freiheit und Frieden ging. Während der Kommunionspendung spielten das Musik-ensemble unter anderem die bekannte TV-Melodie „Irgendwie und sowieso“. Das afrikanische Zulu-Lied „Shosholosza“ war der anschließende musikalische Dankhymnus.

Pfarrer Wernher Bien dankte jenen, die mitgeholfen hatten, dass es ein so festlicher Firmgottesdienst werden konnte und nannte hier besonders den „Vierg‘sang“ , was nachher zu anerkennenden  Beifall führte. Mit dem Lied „Großer Gott“ wurde die Feier beendet und zum Auszug spielte die Musiker das flotte Gospelstück „Oh when the saints go marching in“.

Die Sonne strahlte an diesem besonderen Tag für die Firmlinge und deren Anhang und zunächst wurde das Gruppenbild geknipst und hernach erhielten als Geschenk der Pfarrei St. Laurentius jeder Neugefirmte eine Bibel mit Widmung des Pfarrers sowie einen Firmausweis.

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Andreas Pils

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