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Der Heilige Geist als „Navi“

 

Pfarrer Wernher Bien spendet für Ainringer Christen das Firmsakrament

Im größten Gotteshaus des Pfarrverbandes Ainring in der Pfarrkirche „St. Martin“ in Thundorf, spendete Pfarrer Wernher Bien sechs Mädchen und sieben Buben aus der Pfarrei „St. Laurentius“ Ainring und einem Mädchen aus der Pfarrei „Mariä Himmelfahrt“ Feldkirchen das Sakrament der Firmung. Damit sind die Jugendlichen zu vollwertigen Mitgliedern der Kirchengemeinde geworden. Musikalisch wurde der festliche Gottesdienst durch den Kirchenchor Thundorf mit Organist Ralf Halk und Schlagzeuger Markus Enzinger mitgestaltet. Wegen der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Beschränkungen war nun die erste Firmgruppe an der Reihe.

Vorbereitung

Die Firmvorbereitung fand in Form von abendlichen Gottesdiensten statt, wobei weitgehend die Themen des Alpha-Kurses genommen wurden. Referenten waren dabei Pfr. i.R. Peter Albers, Diakon Bernhard Hennecke, Wortgottesdienstleiter Karl Bayer, Gabi Schimmel und Pfr. Wernher Bien. „Wer ist Jesus“, „Jugend für das Leben“, „Warum und wie bete ich“, „Wie kann ich in der Bibel lesen“, „Wie wirkt der Heilige Geist“ und „Wie widerstehe ich dem Bösen“ waren die Leitgedanken der Sprecher.

Feierlicher Gottesdienst

Den Einzug des Altardienstes begleitete Ralf Halk an der Orgel mit dem Stück „Marche“ von Louis J.A. Lefébure-Wély. Der Kirchenchor Thundorf unter Leitung von Maria Ramstetter-Wallner sang zur Eröffnung das Lied „Komm, Heilger Geist, mit deiner Kraft“. In seinen einführenden Worten sagte Pfarrer Bien, Firmung heiße Kräftigung, Bestärkung durch Gottes Heiligen Geist. Die Firmlinge seien in einem Alter, wo sie dabei sind langsam zu den Erwachsenen über zu gehen. „Wir wollen beten, dass ihr alle Kraft bekommt, wir bitten Gott um seinen Beistand.“ Nach der Lesung sang der Chor unter Keyboard- und Schlagzeug-Begleitung den Song „Jesus praise, you are y life“. Aus dem Evangelium las der Zelebrant von der Taufe Jesu im Jordan und an die Öffnung des Himmels, wo der Heilige Geist sichtbar in Gestalt einer Taube sprach: „Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden.“

Predigt

In seiner Ansprache schildete Pfarrer Bien die Geschichte vom Adler-Ei, welches durch eine Verkettung von Umständen in das Nest einer Henne gelangte und diese brütete den jungen Adler zusammen mit ihren Küken aus. Ein naturkundiger Mann kam auf den Bauernhof und konnte den Adler mit zwei Versuchen nicht zum Fliegen bringen. Letztlich fuhr er früh morgens mit dem Tier in die Berge und forderte den Adler auf in die Sonne zu blicken und befahl: “Adler, du bist ein Adler. Du gehörst dem Himmel und nicht dieser Erde. Breite deine Schwingen aus und fliege!” Plötzlich breitete der Adler seine Flügel aus, erhob sich einem Schrei in die Luft und flog davon. Der Seelsorger erklärte: „ Es beschreibt gut, was der Herrgott mit uns vorhat, wenn wir uns mit seinem Geist verbinden.“ Man solle in sich selbst den Adler wecken, sich von Gottes Geist erfüllen zu lassen, dass man auch an Jesus Christus sehe. An die Firmanwärter gerichtet: „Wenn du heute gefirmt wirst, dann wird dein Name gerufen, dann bist du aufgerufen nach vorne zu gehen, aufrecht und selbstbewusst zu schreiten, als Kind Gottes. Er will dich kräftigen, dein Leben lang helfen, damit du die Kräfte in dir entfalten kannst.“  Es folgte die Erneuerung des Taufversprechens durch die Firmlinge.

Firmspendung

Anschließend breitete der Firmspender die Arme aus und betete um die Herabkunft des Heiligen Geistes und die Vermittlung der Gaben des Heiligen Geistes, dazu knieten alle Gläubigen für kurze Zeit nieder. Pfarrgemeinderatsvorsitzende Andrea Wiesbacher verlas die Namen der Firmanwärter. Diese traten einzeln mit ihren Paten, der die rechte Hand auf die Schulter des Schützlings legte und in bischöflicher Beauftragung salbte Pfarrer Bien mit einem Wattebauschen und Chrisam-Öl die Stirn mit einem Kreuzzeichen und sprach: "Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist!" und am Schluss des Firmaktes sagte der Seelsorger: „Der Friede sei mit dir“. Wegen Corona entfiel eine Handauflegung. Neugefirmte trugen aus den verschiedenen Kirchenbankreihen die Fürbitten vor, so unter anderem: „Lieber Gott, wir bitten  dich um mehr Menschlichkeit im Sinne eines besseren Zusammenlebens unterschiedlicher Kulturen und eines besseren Umweltbewusstseins, um unser aller Zukunft zu sichern.“

Nach weiteren Liedern, Wandlung, Vaterunser und Kommunion dankte Pfarrer Werner Bien allen die mitgeholfen haben, besonders Ralf Halk und dem Kirchenchor, was die Gottesdienstteilnehmer zum spontanen Applaus animierte. Zum Auszug machte der Organist mit dem Stück „Processional“‘ von William Mathias eine beschwingte Prozession hörbar. Nach dem Gruppenbild erhielt jeder Gefirmte eine Bibel mit Widmung von Pfarrer Wernher Bien sowie einen Firmausweis mit Worten von Kardinal Marx

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Andreas Pils

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