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Abschluss der Fastenandachts-Reihe in "St. Severin"

Thema des sechsten Abend: „Erlöse uns von dem Bösen“

Das von Jesus formulierte „Vaterunser“ ist das am weitesten verbreitete Gebet des Christentums. Thematisiert wurde es in der Fastenzeit an sechs Abenden in den Kirchen im Pfarrverband Ainring. Jeweils wurden die Bitten „Vater unser im Himmel“, „Dein Reich komme“, „Dein Wille geschehe“, „Unser tägliches Brot gib uns heute“ und zum Abschluss Titel „Erlöse uns von dem Bösen“ beleuchtet. Gemeindereferentin Birgit Weber und Mitglieder des Kirchenchors waren die liturgischen Begleiter bei der Schlussandacht im Pfarrzentrum „St. Severin“.

Gesang, Texte und Gebete

Zu Beginn der Andacht sangen die Mitglieder des Kirchenchors Rosa Galler, Carsten Schwantes sowie Regina und Hans Winkler sehr harmonisch a capella „Alta Trinità beata“. Seelsorgerin Birgit Weber eröffnete mit dem Kreuzzeichen die liturgische Zusammenkunft und erläuterte, man habe zum Thema „Erlöse uns von dem Bösen“ und sie stellte die Frage: „Erlösung – von wem, warum, ich tu doch nichts Böses. Das Böse: Dämonen, Teufel, gibt’s die überhaupt?“ Im alten Testament komme der Satan zweimal als Person vor und in der sogenannten „Hellenisten Epoche“, der Zeit zwischen dem 4. Jahrhundert vor Christus und dem 1. Jahrhundert danach tauche in der Bibel eine dämonische Figur auf, die zu Gott einen Gegenpol bilde. Im Neuen Testament herrsche die Auffassung, dass das Böse – der Satan und Dämonen – von Jesus besiegt werden. Den Gläubigen vermittelte sie dazu einige kurze Beispiele. Die Chormitglieder verschönten die Feier mit dem Stück „In meines Herzens Grunde“ aus der der Johannes-Passion von Johann Sebastian Bach.

Carsten Schwantes las hernach die Geschichte „Pakt mit dem Teufel“ vor. Diese handelte von einem Herren , was er vom Teufel verlangen sollte, wenn er wirklich erschiene. Klar es war Geld. Als gottesfürchtiger Mann meinte er, es sei am sichersten dem Teufel seine Seele zu überlassen, an dem er etwas Böses tat. Nach der Beschwörung breitete sich widerlicher Geruch, ein Lichtblitz und ein Knall aus. Der Raum voller Rauch und mittendrin der Teufel, nicht mit Hörner, Schwanz und Pferdefuß, sondern dieser hatte einen hellblauen Anzug mit einer dezenten Krawatte an und obendrein freundliche Augen. Es folgte ein Dialog und schließlich unterzeichnete der Mann mit seinem Blut und Federhalter einen Vertrag auf Pergament. Er las diesen genau durch und befand in für korrekt. Jedoch sollte er was Böses tun, damit das Schriftstück um Mitternacht greift. Jedoch trixte ihn der Teufel aus und es wurde nichts aus den Lottozahlen, weil der Pakt mit dem Teufel schon eine sehr böse Tat war. Die Überheblichkeit des Menschen ist sein Verderben, dies habe der Mann zu spät erkannt. Gemeindereferentin Weber sagte anschließende: „Wir Menschen halten uns manchmal für unfassbar schlau. So schlau, dass wir glauben, wir könnten es mit allem und jedem aufnehmen. Sogar mit dem Versucher. Er hat viele Namen und kommt in vielen Verkleidungen. Aber wir haben einen Verbündeten an unserer Seite. Jesus lässt und nicht im Stich. Er tritt für uns beim Vater ein.“ Bei den Auseinandersetzungen mit dem Widersacher könne man auf die Unterstützung von Jesus zählen. Die Gläubigen und die Seelsorgerin lasen im Gotteslob den Andachtsabschnitt „Wiederkunft“. Nach einem Lied folgte die Lesung aus dem Epheserbreifund Gemeindereferentin Weber erklärte der Apostel Paulus legen den Christen ans Herz, dass sie sich gut ausrüsten sollen. Hernach sprachen die Andachtsteilnehmer das Wechselgebet „Der Herr ist mein Licht und mein Heil“. Vor dem gemeinsamen Vaterunser-Gebet sang das Kirchenchor-Quartett das Lied „Wer nur den lieben Gott lässt walten“. Weber dankte abschließend für das gemeinsame Gebet, den Ausführenden und fand es schön, dass in der Fastenzeit ein Zusammenkommen möglich war. Die Sängerinnen und Sänger interpretierten zum Schluss die Bach-Komposition „Ach Herr, lass dein lieb' Engelein“ schön und innig.

Für den bereichernden Gesang zollten die Andachtsteilnehmer dankbaren Applaus.

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Andreas Pils

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