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Aschenauflegung für die Gläubigen

Beginn der Fastenzeit in der Marienkirche

Der Fasching mit Umzügen oder Bällen konnte wegen der Corona-Pandemie nicht gefeiert werden. Wie üblich startete die Fastenzeit am Aschermittwoch und lädt dazu ein, den eigenen Lebenstil zu überdenken und sich neu auf Gott hin auszurichten. In der Pfarr- und Wallfahrtskirche „Mariä Himmelfahrt“, die heuer auf das 500. Weihejubiläum zurückblicken kann, zelebrierte Ruhestandspfarrer Peter Albers den abendlichen Gottesdienst. Nach Segnung der Asche aus den verbrannten, gesegneten Palmzweigen des letzten Jahres, erhielten die Kirchgänger einzeln ohne Worte das Aschekreuz. Im Verlauf des Gottesdienstes sang und spielte Organist Dr. Knijff mehrere Lieder.

Geschichte

Seit dem fünften Jahrhundert rückte während der Vorbereitung auf Ostern das Fasten in den Mittelpunkt. Da an Sonntagen jedoch nicht gefastet wird, und die darum nicht als Fastentage zählen, begann die Fastenzeit etwa vom sechsten oder siebten Jahrhundert an nicht an einem Sonntag, sondern an einem Mittwoch, dem Aschermittwoch, so dass es 40 Fastage bis Ostern sind.

Seinen Namen erhielt der Aschermittwoch, weil in der Alten Kirche die Büßer an diesem Tag öffentlich mit Asche bestreut wurden.

Während früher die ganze Fastenzeit über streng gefastet wurde, sind heute nur noch der Aschermittwoch und der Karfreitag strenge Fasttage. Die deutschen Bischöfe sehen den Sinn der Fastenzeit darin, sich selbst und seinen Lebensstil so zu ändern, dass durch Besinnung und Gebet, heilsamen Verzicht und neue Sorge füreinander, Christus wieder mehr Raum im Leben gewinnen könne.

Segnung der Asche

In seinen Begrüßungsworten wies Pfarrer i.R. Peter Albers auf den Beginn der Fastenzeit hin und freute sich über das zahlreiche Kommen der Gläubigen an diesem Abend. Nachdem der Priester das Segensgebet über die Asche gesprochen und sie ohne weitere Begleitworte mit Weihwasser besprengt hatte, sprach er einmal für alle Anwesenden die im Römischen Messbuch enthaltenen Formeln und erklärte diese kurz. „Bekehre dich und glaube an das Evangelium!“ Hierzu meinte der Seelsorger der Glaube an Gottes frohmachendende Botschaft und man soll entsprechen danach leben. „Denk daran, du bist aus Staub und wirst zum Staub zurückkehren“, war der bekannte Satz und dazu erläuterte er, unter anderem, der Körper werde am Ende des irdischen Lebens nicht mehr gebraucht, er werde zerfallen und irgendwann Staub sein. „Zu den Kindern sage ich ‚Gott, der Herr, liebt dich. Und er segnet dich“, war der letzte Satz den der Seelsorger stellvertretend für alle sprach. In normalen Zeiten wird bei der Einzelspendung des Aschekreuzes ein Satz zu dem Gläubigen gesprochen.

Ruhestandspfarrer Albers reinigte sich anschließend seine Hände, setzte die Maske auf, um Nase und Mund zu bedecken und bat die Gläubigen einzeln vor den Volksaltar zu kommen, und er werde schweigend das Aschekreuz auf die Stirn zeichnen.

Gottesdienst

Die Zeremonie ohne Worte wurde durch Orgelspiel begleitet. Die Lesung aus dem Buch des Propheten Joel trug Lektorin Christel Pyka vor, mit dem Inhalt zum Aufruf zur Buße und die Erhörung durch Gott.Das Matthäus-Evangelium verkündete Ruhestandsgeistlicher Peter Albers und darin war die Rede vom Almosengeben, Beten und Fasten.Hernach waren von Christel Pyka die Fürbitten zu hören. Mit Wandlung, Vaterunser, Empfang der Heiligen Kommunion, Schlussgebet und Segen endete die liturgische Feier zu Beginn der österlichen Bußzeit.

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Andreas Pils

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