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Brot teilen ist Erinnerungszeichen von Jesus

Heilige Erstkommunion in der Marienkirche Feldkirchen

Außergewöhnliche Zeiten verlangen besondere Entscheidungen, um das pfarrliche Leben in Zeiten der Corona-Pandemie so gut es geht aufrecht zu erhalten zu können. So wurden für die Erstkommunionkinder der Pfarrei „Mariä Himmelfahrt“ drei Gruppen gebildet. Kürzlich war die letzte Gruppe mit sechs Mädchen und drei Buben an der Reihe. Sie empfingen aus den Händen von Pfarrer Wernher Bien erstmals den Leib Christi.

Für die wesentlich verkürzte Vorbereitungszeit für das Fest der Erstkommunion war Gemeindereferentin Birgit Weber verantwortlich, die von Kommunionmüttern dabei unterstützt wurde. Eigentlich hätte es heuer nur eine Feier zum Empfang der ersten Heiligen Kommunion gegeben. Nachdem aber das Gotteshaus nur mit einer deutlich reduzierten Anzahl Mitfeiernder besetzt werden durfte, waren schon im Juni sowie im Juli Erstkommunionfeiern in der Marienkirche. Mesner Reinhard Seidl und Gisi Lämmlein hatten das Kirchenschiff der Pfarrkirche „Mariä Himmelfahrt“ im Vorfeld schön geschmückt.

Während des Einzuges des Altardienstes und der festlich gekleideten Erstkommunikanten vom Turmportal kommend, spielten Johanna Dusch (Harfe), Maria Bader und Melina Dusch (beide Hackbrett) das ruhige Stückl „Weißbacher Weis“.

Den Gesang der Gemeinde unterstützen ein paar Mitglieder des Kirchenchors und die Liedbegleitung hatte Dr. Jan-Piet Knijff (Orgel) inne, so auch zur Eröffnung mit „Gott baut ein Haus, das lebt“.


"Für euch ist es heute ein großer und schöner Tag auf den ihr euch vorbereitet habt, für den ihr euch schön angezogen habt. Gott möchte euch ganz nahekommen. Der Herrgott der euch so sehr liebt, will in enger Freundschaft mit euch leben und ihr dürft heute zum ersten Mal Gott empfangen."

Mit dem Kreuzzeichen eröffnete Pfarrer Wernher Bien die Liturgiefeier und sagte unter anderem in seinen einführenden Worten zu den Erstkommunionkindern: „Für euch ist es heute ein großer und schöner Tag auf den ihr euch vorbereitet habt, für den ihr euch schön angezogen habt. Gott möchte euch ganz nahekommen. Der Herrgott der euch so sehr liebt, will in enger Freundschaft mit euch leben und ihr dürft heute zum ersten Mal Gott empfangen.“

Die schön verzierten mit Namen versehenen brennenden Kommunionkerzen schmückten den Altartisch des Hochaltars. Der Seelsorger sprach ein Segensgebet und besprengte die Kerzen anschließend mit Weihwasser. Der auferstandene Herr wurde von drei Kindern in der Mitte mit Kyriesätzen begrüßt. Nach dem Gloria-Lied und dem Tagesgebet las Kommunionmutter Stefanie Schnellinger aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korinth mit der bekannten Stelle: „Denn sooft ihr von diesem Brot esst und aus dem Kelch trinkt, verkündet ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.“ Vor dem Lukas-Evangelium wurde das „Halleluja“ gesungen und dazu wechselten die linke und die rechte Seite der Bankreihen ab und erhob sich dabei. Die Frohbotschaft handelte der Begegnung mit dem Auferstandenen zweier Jünger, den sie zunächst nicht erkannten, auf dem Weg nach Emmaus.

Gemeindereferentin Birgit Weber wollte ein Bodenbild erstellen und betonte´, dass sie dazu Hilfe benötigt. Zu Beginn wurde ein größeres rotes Tuch auf den Boden gelegt. Sie stellte einige Fragen an die Erstkommunikanten, so etwa wann das Brotbrechen erstmals stattfand. Schließlich kam als Antwort am Gründonnerstag. Auf ein goldenes Tuch wurden ein Jesus-Bild, ein Krug sowie ein Becher als Symbol für Wein und ein Brot wurden abgelegt. Weber: „Die Situation beschreibt Lukas im Evangelium und uns geht es genauso: Jesus ist nicht greifbar. Die Jünger, die mit ihm mitgegangen sind, konnten ihn anlangen und mit ihm reden. Sie haben gesehen und gehört, was er getan hat, nachher war es einfach nicht mehr möglich.“ Mit einem dicken weißen Strick legte Weber eine Spur auf das Bodenbild. Schließlich hatte sie Zettel mit Texten vorbereitet. Die Erstkommunikanten durften diese mit ihren eigenen Namen versehen, ablegen. Nachdem das Bodenbild fertigstellt war betonte sie: „Brot teilen ist das Erinnerungszeichen von Jesus, ihr gehörts jetzt auch zum Kreis der Christen mit denen Jesus das Brot teilt, das Brot des Lebens und ich hoffe, dass euch der heutige Tag in schöner Erinnerung bliebt und ihr bekommt ein Kreuz geschenkt, dass ihr euch immer wieder daran erinnert, was das Brot brechen bedeutet.“

Kommunionmutter Andrea Reischl eröffnete den Reigen der Fürbitten und fünf Erstkommunikanten trugen hernach abwechselnd weitere kurze Gebete vor. Nach dem Vaterunser herrschte andächtige Stille im Gotteshaus. Gemeindereferentin Birgit Weber rief die Namen der Erstkommunionkinder auf und einzeln kamen sie, Schutzmaske tragend, nach vorne zu Pfarrer Wernher Bien. In besinnlicher, aber gespannter Haltung empfingen sie zum ersten Mal in der Gestalt der Hostie den Leib Christi in ihrem zur Schale geformten Händen. Bei den Erwachsenen schritten anschließend die beiden Seelsorger durch die Bankreihen (eine Reihe blieb immer unbesetzt) und spendeten die Heilige Kommunion. Währenddessen spielte das junge Musiktrio das Stück „Marien-Menuett“ mit feinen Klängen.

Erstkommunionkind Monique trug nachher vor dem Volksaltar stehend, ein selbst verfasstes Dankgedicht. Gemeindereferentin Weber löschte dann die Flammen auf den Kerzen aus und verteilte diese zusammen mit dem Geschenk der Pfarrei an die Erstkommunikanten. Die Verantwortliche für die Vorbereitung und Durchführung der Erstkommunion Birgt Weber sprach noch mehre Dankensworte, die in Beifall endeten. Nach dem Schlusssegen sang die Gemeinde das festliche „Großer Gott wir loben dich“. Zum Auszug der Erstkommunionkinder und des Altardienstes ertönte feierliches Glockengeläut. Danach stellten sich die Kinder noch zu einem gemeinsamen Erinnerungsfoto auf.

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Bericht und Bilder: Andreas Pils

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