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Mesnerin Erika Geigl geht in den Ruhestand

Verabschiedung durch Pfarrer Bien und Chor Glüxklang

Die dem zum hl. Apostel Andreas und zum hl. Rupert geweihte kleine Dorfkirche mit wertvollem Freskenzyklus und gotischen Netzgewölbe im Altarraum, steht in Perach. Über zwei Jahrzehnte lang war hier Erika Geigl als Mesnerin tätig. Sie fungierte als Lektorin, sorgte für die Ministranten, läutete das Sterbeglöckchen und war jahrelang als Caritassammlerin für die Pfarrei unterwegs. Im Rahmen des Patroziniumsgottesdienstes zu Ehren des hl. Andreas erfolgte die Verabschiedung aus ihrem Dienst.

 

 Mesner oder Mesnerin sind unverzichtbare Kirchendiener, ohne die die katholische Liturgie nur schwer vorstellbar wäre. Sie vollziehen ihre Dienste still und oft unsichtbar hinter den Kulissen. Kirche aufschließen, Kelche bereitstellen, Kerzen anzünden, Messgewänder herrichten, Kirchenglocken läuten.

In der voll besetzten Filialkirche der Pfarrei „St. Laurentius“ Ainring feierten die Christen das Patrozinium. Gegen Ende der Liturgie sagte Pfarrer Wernher Bien, Erika Geigl habe 21 Jahre den Mesnerdienst versehen und er durfte davon 15 Jahre selbst miterleben bei den Vorabendgottesdiensten, Auch an ihre Enkel als Ministranten erinnerte er. Jetzt ´, wo es mit der Kraft nicht mehr so gut ging hört sie auf. „Sie haben mehr, als genug getan. Ein ganz herzliches Dankeschön für die vielen Jahre. Ein Präsent als Wertschätzung überreichte er ihr unter straken Applaus.  Anschließend sang der Chor Glüxklang auf der Empore das emotionale Lied „I wünsch` Dir“ die scheidende Mesnerin, die doch Wehmut gelten ließ und so die eine oder Träne verdrückte. Chorleiterin Kathrin Hofhans überreichte ihr nach dem Gottesdienst einen Blumenstrauß.

Andreas Pils

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