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Ein Anblick wie vor 300 Jahren

Renovierter Seitenaltar der Pfarrkirche Feldkirchen erhält barockes Gesicht

Ein weiterer Meilenstein in der Renovierung der Pfarrkirche Feldkirchen wird bald erreicht. Das Erzbischöfliche Kunstreferat gab vor wenigen Tagen grünes Licht für die Restaurierung sämtlicher Altäre und Figuren. Begonnen wird mit dem „Dreikönigsaltar" im südlichen Kirchenschiff. Das 300 Jahre alte Gesamtkunstwerk kann so vor dem weiteren Zerfall gerettet werden. Nach Empfehlungen der Experten der Werkstätten für Denkmalpflege Enzinger wird der Seitenaltar bald in seiner historischen barocken Fassung von 1800 erstrahlen.

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Der nächste Schritt der Renovierungsarbeiten wird jedoch schon bald in Angriff ge-nommen, beschloss die Kirchenverwaltung in ihrer jüngsten Sitzung. Die im bisherigen Verlauf ausgesparte Taufkapelle erhält von Kirchenmalern eine neue Raumfassung. Mit den Untersuchungen am südlichen Seitenaltar wurde bereits begonnen, die eigentliche Restaurierung ist nach der Firmung geplant. Eine gründliche Reinigung und Konservierung hat der von der Zerstörung bedrohte Kulturschatz auch dringend nötig. Verunreinigungen und Mikroorganismen haben den Jahrhunderte alten Schnitzereien sowie der Architektur im Lauf der Zeit schwer zugesetzt.

Über die gesamte Renovierung wacht das Erzbischöfliche Kunstreferat in München. Die Fachleute beraten die Pfarrei, um eine historisch und fachlich einwandfreie Umsetzung zu garantieren. So erhalten die Holzelemente ihre ursprüngliche Oberfläche zurück, welche furnierten Edelholzmöbeln gleicht. Die Hintergründe der Goldornamente sind in einem tiefen Blau gehalten. Den Gottesdienstbesuchern bietet der Altar bald einen barocken Anblick wie ihren Vorfahren vor 300 Jahren.

Der Dreikönigsaltar zeigt die Anbetung der Weisen und ist vorwiegend das Gemeinschaftswerk ortsansässiger Kunsthandwerker. So wirkte an seiner Entstehung der Bildschnitzer und Tischler Michael Auer mit, wie das Pfarrarchiv aus dem Jahr 1709 dokumentiert. Erwähnt wird dort auch Mesner Georg Geigl, der für sein Bild des heiligen Georg „2 Gulden und 50 Kreuzer" erhielt. Die Kirchen- kasse dürfte der neue Altar vor drei Jahrhunderten kaum belastet haben, wurde er doch überwiegend von Wohltätern finanziert. Engagierte Spender ermöglichen heute die Rettung des Dreikönigsaltars. Auch sein nördliches Pendant - dem heiligen Sebastian geweiht - bedarf dringender Hilfe. Bisher fehlen dazu noch die Mittel. „Das Kunstreferat hat uns finanzielle Unterstützung zugesagt, jedoch reicht diese nicht aus. Wir hoffen weiterhin auf Spenden. Nur gemeinsam können wir das Projekt bewältigen", erklärte Kirchenpfleger Martin Reiter. Patenschaftskataloge zur Übernahme einer persönlichen Patenschaft für ein Kunstwerk liegen im Pfarrbüro auf.

Die Pfarrei hat auch ein eigenes Spendenkonto eingerichtet:
Volksbank Raiffeisenbank Berchtesgadener Land, Konto Nummer 100504106, Bankleitzahl 71090000.

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